Großes Jubiläum: 20 Jahre Haus der Kirche & 25 Jahre Förderverein Schwarzenbeker Zwerge e.V.

Am Wochenende 2., 3. und 4. November 2018 feiern das Haus der Kirche Schwarzenbek, die KiTa St. Franziskus und der Förderverein Schwarzenbeker Zwerge e.V ein großes Jubiläum.

Am Freitag den 2. November starten die Feierlichkeiten mit dem Konzert des bekannten Kinderliedermachers Volker Rosin in der Aula des Gymnasiums Schwarzenbek.
Einzelheiten finden sie hier.

Weiter geht es am Samstag mit dem „offizellen“ Teil. Eingerahmt in Reden und Ansprachen der Verantwortlichen und Politker der Region und des Landes wird den Familien an diesem Tag der Offenen Tür ein buntes Programm u.A. mit Zauberer und Kinderdisko geboten.

Sie sind herzlich eingeladen mit uns zu feiern!

Einladung zur Eröffnung der „Bücherbutze“ am 4. September 2018

„Nimm ein Buch – gib ein Buch – lies ein Buch – ein ungewöhnlicher Ort zum Lesen“

In der Sprach-KiTa „St. Franziskus“ am Ernst-Barlach-Platz steht ein weiteres Sprachprojekt kurz vor dem Abschluss. Aus einer alten Telefonzelle wird ein Ort zum Lesen oder Tauschen von Büchern und Kinderbüchern. Ziel ist es, jedem Kind die Möglichkeit zu geben, ein Kinderbuch zu lesen oder es sich vorlesen zu lassen, um die Sprachfähigkeit zu fördern.

Nachdem die Idee in der Kindertagesstätte entstanden ist, kümmerte sich der Förderverein „Schwarzenbeker Zwerge“ um den Kauf und den Transport einer alten Telefonzelle. Diese steht jetzt im Eingangsbereich der KiTa. Die Telefonzelle wurde an die Beleuchtung im Flur angeschlossen, so dass auch im Winter darin gestöbert und das richtige Buch herausgesucht werden kann. Die Telefonzelle bekam einen Fußboden, wurde frisch gestrichen und mit Bücherregalen ausgestattet. Für die Kosten der Gestaltung kommt der Förderverein auf. Nachdem die Telefonzelle fertig ist, müssen nur noch Bücher her. Die KiTa schrieb dazu mehrere Verlage an, die von der Idee und dem Projekt so begeistert waren, dass sie Bücher spendeten. Auch Familien und Mitarbeiter/innen steuerten weitere Bücher bei.

Da eine mit Büchern bestückte Telefonzelle allein nicht zum Lesen einlädt, wurden noch eine Bank und ein kleiner Tisch beschafft. Jetzt kann man sich in netter Atmosphäre ein Buch aussuchen, gemütlich auf die Bank setzen und mit dem Vor – Lesen beginnen.

Zur offiziellen Eröffnung der „Bücherbutze“, mit Kaffee und Kuchen am 04.September 2018 um 9.30 Uhr laden wir herzlich ein.

Unterstützen Sie die Förderung der alltagsintegrieren Sprachbildung der KiTa-Kinder mit ihren Familien.

Besichtigungstermine in der KiTa St. Franziskus

Möchten Sie uns, die Kindertagesstätte St. Franziskus näher kennen lernen?

Als Eltern können Sie ihr Wunsch- und Wahlrecht im Rahmen des zentralen Anmeldeverfahrens durch Angabe eines Wunschkindergartens auf dem Voranmeldebogen der Stadt Schwarzenbek wahrnehmen. Anfragen von Eltern, ob die Möglichkeit besteht, die Kindertagesstätte einmal anzusehen, gehören zur täglichen Praxis.

Grundsätzlich haben die evangelischen Kindertagesstätten für interessierte Eltern die Türen weit geöffnet. Damit die Kinder in Ruhe spielen, toben, lachen und „Mit Gott groß werden“ können und der Gruppenalltag nicht unterbrochen wird, lädt Iris Thiede (Leiterin der KiTa St. Franziskus) und ihr Team die Eltern zu festen Besichtigungsterminen herzlich ein. Im Anschluss an die Führung durch die Kindertagesstätte besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Beantwortung von Fragen.

Sind Sie interessiert, dann melden Sie sich telefonisch unter der Nummer 04151 – 2582 an. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Unsere Besichtigungstermine finden in den Monaten März bis November jeweils um 9.30 Uhr und um 14.30 Uhr in der KiTa St. Franziskus statt.

Folgende Termine haben wir für Sie reserviert:

  • 02. März
  • 13. April *
  • 04. Mai
  • 01. Juni
  • 06. Juli
  • 03. August
  • 07. September
  • 12. Oktober *
  • 02. November.

Ein * bedeutet, dass in den Monaten der Besichtigungstermin verschoben ist, da der erste Freitag ein Schließtag in der KiTa ist.

Der besondere Bundesweite Vorlesetag in der KiTa „St. Franziskus“

Ausländische Eltern lesen in ihrer Muttersprache vor

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, STIFTUNG LESEN und DEUTSCHE BAHN STIFTUNG. Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Bundesweite Vorlesetag mittlerweile über 135.000 Vorleserinnen und Vorleser. Darunter auch Prominente und Politiker wie z. B. die Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble und Andrea Nahles, die Journalistinnen Gundula Gause, Maybrit Illner, Marietta Slomka und Linda Zervakis sowie die Moderatoren Palina Rojinski, Peter Kloeppel und Sven Voss, die sich im Jahr 2016 engagierten.
Die Kindertagesstätte „St. Franziskus“ beteiligt sich in diesem Jahr an dem 14. Bundesweiten Vorlesetag mit einer ganz besonderen Aktion. Ausländische Eltern lesen den Kindern in ihre Muttersprache aus Kinderbüchern vor. So erfahren die Kinder aus der Sprach-KiTa wie es klingt, wenn eine Mutter oder ein Vater in der Sprache ihrer Herkunft einen Text aus einem Kinderbuch vorliest.

Als diese Idee in der Kita aufkam, haben sich spontan sieben Eltern bereit erklärt, vorzulesen. Dazu haben sie bereits mit großem Engagement die Kinderbücher ausgesucht und die deutschen Texte in ihre Muttersprache übersetzt. Alle werden sich am Freitag, dem 17. November oder am Montag, dem 20. November in der KiTa treffen. Dort werden die Seiten der Bilderbücher als Bilderbuchkino an die Wand projiziert und alle hören gemeinsam den Vorleserinnen und Vorlesern zu. Die Kinder hören zuerst die Texte in der ausländischen und dann in der deutschen Sprache. Danach können sich Gespräche über die Sprache, den Buchinhalt oder das gemeinsam Erlebte ergeben.

Diese besondere Form des Bundesweiten Vorlesetages stellt das Vorlesen mit dem gemeinsamen Sprechen und Hören in den Mittelpunkt. Gleichzeitig fördert sie das Kennenlernen von Fremdsprachen und die Integration von nichtdeutschen Familien.

Zum Abschluss gibt es für alle noch eine kleine Überraschung, die an diesen besonderen Tag erinnern soll.

Wir sind eine singende Kindertagesstätte

Die Zukunftsmusiker

Seit mehreren Jahren gibt es den „Musik-Garten“ als gruppenübergreifendes Angebot für Kinder ab vier Jahren, die Freude an Musik, Bewegung und Gesang haben. In diesem Jahr hat sich unsere Kindertagesstätte um das dm-Projekt „Singende Kindergärten“ beworben und den Zuschlag erhalten.

Acht Monate lang nehmen zwei pädagogische Fachkräfte an mehreren ganz- und halbtägigen Workshops teil. Zusätzlich werden sie von einer Musikpädagogin betreut, die an mehreren Tagen in unserer Einrichtung  gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften und den Kindern das Gelernte vertieft.

Im Mittelpunkt stehen das Singen in kindgerechter Stimmlage und Bewegungen. Das macht den Kindern nicht nur Freude, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl und das Selbstvertrauen. Es schult das Gehör, die Körperspannung und die Konzentration. Die Sprache und die Artikulation werden verbessert und gefördert.

Gemeinsam üben die pädagogischen Fachkräfte mit den Kindern aus der Delfingruppe und den Waldameisen Bewegungslieder, Stimmspiele, Stimmspielgeschichten, rhythmische  Bewegungs- und Tanzlieder sowie Einzelstimmbildung. Alltägliche Situationen werden mit kleinen Liedern verknüpft. Das traditionelle Liedgut wird belebt und bleibt dadurch erhalten.

Damit die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern zu Hause singen und tanzen können, erhält jedes Kind der Kindertagesstätte im Laufe des Projekts drei kleine Liederbüchlein „Lass uns singen!“. Das Heft Nummer eins ist in den Osterkörbchen versteckt. Da die Kinder bereits viele Lieder kennen, werden sie begeistert mit einstimmen.

Besichtigungen der Kindertagesstätte

Möchten Sie uns, die Kindertagesstätte St. Franziskus näher kennen lernen?

Als Eltern können Sie ihr Wunsch- und Wahlrecht im Rahmen des zentralen Anmeldeverfahrens durch Angabe eines Wunschkindergartens auf dem Voranmeldebogen der Stadt Schwarzenbek wahrnehmen. Anfragen von Eltern, ob die Möglichkeit besteht, die Kindertagesstätte einmal anzusehen, gehören zur täglichen Praxis.

Grundsätzlich haben die evangelischen Kindertagesstätten für interessierte Eltern die Türen weit geöffnet. Damit die Kinder in Ruhe spielen, toben, lachen und „Mit Gott groß werden“ können und der Gruppenalltag nicht unterbrochen wird, lädt Iris Thiede (Leiterin der KiTa St. Franziskus) und ihr Team die Eltern zu festen Besichtigungsterminen herzlich ein. Im Anschluss an die Führung durch die Kindertagesstätte besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Beantwortung von Fragen.

Evangelische KiTa - Mit Gott groß werden

Sind Sie interessiert, dann melden Sie sich telefonisch unter der Nummer 04151 – 2582 an. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Unsere Besichtigungstermine finden in den Monaten April bis November um 9.30 Uhr und um 14.30 Uhr in der KiTa St. Franziskus statt.

Folgende Termine haben wir für Sie reserviert:

  • Freitag, 22. April 2016
  • Freitag, 20. Mai 2016
  • Freitag, 17. Juni 2016
  • Freitag, 15. Juli 2016
  • Freitag, 19. August 2016
  • Freitag, 16. September 2016
  • Freitag, 21. Oktober 2016
  • Freitag, 18. November 2016

Tiger-Ausflug zum Wichtel Tomte Tummetott

„Nun ist es Nacht. Der alte Bauernhof schläft. Es schlafen alle, die dort wohnen. Der Bauernhof liegt tief im Walde. Vor langer Zeit kam ein Mann in den Wald und rodete ihn und baute dort ein Haus. Wer es war, weiß niemand mehr. Die Sterne funkeln am Himmel, der Schnee leuchtet weiß, es ist bitterkalt. In einer solchen Nacht geben die Menschen Acht, dass das Feuer im Herd nicht erlischt. Auf dem einsamen, alten Hof schlafen jetzt alle, alle außer einem… Tomte Tummetott.”

Genau diese Geschichte erzählt uns die Bäuerin Nadja beim Ausflug der Tigergruppe auf einen Bauernhof mit Namen HokusKoop Huus in Lüchow.  Die Tiger feierten dieses Jahr die Weihnachtsfeier mal auswärts. Alle zusammen fahren wir mit Autos nach Lüchow in der Nähe von Sandesneben und werden dort freundlichst begrüßt. Nachdem alle Kinder mit Windlichtern versorgt sind, geht es auf den Strohboden und dort erzählt Nadja dann die Geschichte von Tomte, der so viele Spuren hinterläßt, den Menschen auf dem Hof hilft aber nie gefunden wird.  In eisigen Winternächten verlässt er sein Versteck, um über die schlafenden Menschen und Tiere zu wachen, die sehnsüchtig vom Sommer, von der Weide, vom Gras und vom Klee träumen. Um ihnen Mut zu machen, raunt Tomte den Hofbewohnern Wichtelworte zu: “Viele Winter und viele Sommer sah ich kommen und gehn. Geduld nur, Geduld! Der Frühling ist nah. „Niemand hat Tomte je gesehen, doch alle wissen, dass es ihn gibt, denn er hinterlässt Fußspuren im Schnee.

Genau diese Spuren sollen die Kinder nun finden. Neben Fußspuren hat der Tomte auch Strohhalme hinterlassen, denn er bringt den Tieren auch heimlich Futter. Die Kinder machen sich im Dunkeln mit ihren Lampen auf den Weg. Es geht über die Koppel zu den Schafen, zu den Schweinen, zu den Häschen und Hühnern. Und zuletzt dürfen auch die Pferde nicht fehlen. Es werden viele Strohhalme gefunden, doch immer ist der Wichtel schon wieder weg. Trotzdem raunen auch die Kinder zusammen mit Nadja den Tieren Wichtelworte zu. Aber auch bei den Pferden Lou und Fritz wird kein Tomte gefunden. Nun dürfen alle Kinder ein wenig Milch in eine Schale für die Katze gießen. Dann geht es zum Heu- und Strohlager, doch auch da sehen die Kinder zwar die Spuren von Tomte, doch er zeigt sich nicht. Wieder zurück an der Stelle, wo die Schale mit der Milch war, müssen wir alle feststellen, die Schale ist weg! Auch hier war Tomte wieder schneller als die kleinen Tiger.

Dann bekommen die Kinder eine  kleine Aufgabe. Sie sollen genau wie Tomte im Winter für die Tiere sorgen. Aus einem Korb mit Weizenkörnern, darf sich jedes Tigerkind ein kleines Filzsäckchen füllen. Damit sollen dann im Winter die Vögel gefüttert werden. Diese Aufgabe erfüllen alle kleinen Tiger mit Bravour. Danach ist die Suche beendet und die Tiger, mittlerweile schon ganz schön k.o., lassen sich glücklich von ihren Eltern und Erzieherinnen nach Hause fahren.

Vielen Dank, Tomte und Nadja, für die schöne Zeit bei Euch!

von Maike Hantusch

Ausflug auf den Bauernhof

Die kleinen Frechdachse besuchten am Montag den 27.05.2013 den Bauernhof Hoppelino in Kasseburg. Aufgeregt und voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg dahin. Ganz alleine ohne Mama und Papa mit dem Kirchenbus und ordentlich Proviant, kamen wir auf dem Bauernhof an. Der Hofhund Pia erwartete uns bereits mit fröhlichem Gebell. Die Bäuerin Frau Haase begrüßte uns herzlich und erklärte uns als erstes die Regeln auf dem Hof und bei den Tieren.

Da wir uns mit dem Thema Bauernhof schon ausgiebig beschäftigt hatten, kannten die Kinder die Regeln schon sehr gut. Bevor wir uns die Tiere ansahen, mussten wir uns erst einmal stärken. Dann ging es endlich los. Die Betreuerin Sarah trommelte uns alle mit einer großen Glocke zusammen und führte uns zu einem Anhänger, der mit Stroh beladen war. Dort kletterten wir alle hinauf. Als alle Kinder saßen, kam ein riesiger Traktor mit Rundumbeleuchtung, der dockte den Anhänger an. Sogar Pia durfte mit uns im Stroh liegen und mitfahren. Im rasanten Tempo fuhren wir durch das Dorf, an Wiesen und Felder vorbei, durch einen Wald und dann hatten wir uns mit einmal verfahren! Aber zum Glück hatten wir Pia mit, die konnte uns den Weg zurück zum Bauernhof zeigen. Froh wieder angekommen zu sein, gingen wir jetzt zu den Tieren.

Sarah führte uns zuerst zu den Schweinen, die sich im Matsch suhlten. Wir fanden es zwar komisch, das Futter dort in den Matsch zu werfen, aber die Schweine fraßen das Brot genüsslich aus den Pfützen. Ganz in der Nähe entdeckten wir ein Gehege mit Hasen und Meerschweinen. Auch diese bekamen ein paar Mohrrüben, Salat und Äpfel. Nun kam eine große Überraschung! Wir durften zu einer Kuh mit ihrem Kälbchen gehen. Wer sich traute, durfte vorsichtig beide streicheln. Die Zunge der Kuh fühlte sich ganz rau und warm an. Dann führte uns Sarah weiter zu den Gänsen, die wirklich ganz merkwürdig aussahen. Sie hatten einen großen Höcker auf ihrem Kopf. Uns wurde gesagt, dass die Gänse deshalb Höckergänse genannt werden.

In einem grünen Bauwagen befand sich noch eine Überraschung. Nachdem Sarah die Tür vom Wagen öffnete, lugten zehn neugierige Hühner heraus. Ganz schüchtern und vorsichtig kamen sie nacheinander die Hühnerleiter herunter. Einige von ihnen ließen sich sogar streicheln, dabei fühlten wir die weichen Federn der Hühner.

Im letzten Gehege warteten noch drei verschiedenen Tierarten auf uns. Das waren Pferde, Esel und ganz freche Ziegen, die es gar nicht abwarten konnten und sich schon aus ihrem Gehege zwängten, um uns zu begrüßen.

Großen Spaß machte uns allen zum Schluss das Toben im Stroh. Leider war der Tag auf dem Bauernhof viel zu schnell vorbei. Wir fuhren zurück in die KiTa. Dort wartete bereits das Mittagessen auf uns.

Allen kleinen und großen Frechdachsen hat der Ausflug viel Spaß gemacht und gelernt haben wir auch noch eine Menge.

Vielen Dank an den Bauernhof Hoppelino!

Die Delfine und die kleinen Frechdachse erkunden den Barfußpark

Am Dienstag, 7. Mai 2013 fuhren die Delfine und die kleinen Frechdachse mit einem großen Bus in den Barfußpark nach Egestorf. Ganz aufgeregt und bei herrlichem Sonnenschein ging die lange Fahrt, auch über die Autobahn, los.

Endlich angekommen, schnallten sich alle ihre Rucksäcke auf und es ging in den Park, um erst einmal zu frühstücken.

Nachdem alle Kinder satt waren, zogen wir unsere Schuhe und Strümpfe aus und deponierten alles in Schließfächern. Das Erlebnis, über 60 verschiedene Stationen mit unterschiedlichen Bodenbelägen zu gehen, konnte beginnen. Über verschlungenen Pfaden durch Wälder, Wiesen, Felder und Bächen, durchliefen wir vielfältig angelegte Naturböden. Manche piekten ganz schön, matschten, raschelten, platschten, waren angenehm weich, wie z.B. der Meeressand. Für die kleineren, empfindlichen Kinderfüße waren manche Untergründe unangenehm. Die Kinder hätten sich ihre Schuhe am liebsten wieder angezogen, aber das ging ja nicht, die waren in den Schließfächern untergebracht.

Erlebnisstationen, wie z.B. die Riechkästen, das Baumtelefon oder der Kriechtunnel warteten darauf entdeckt zu werden. In einem Kräutergarten konnten die Kinder die Natur riechen und ertasten. Jedes Kind entdeckte mit einem Bilderrahmen sein eigenes Landschaftsmotiv. Über eine Holzebene aus Baumstämmen balancierten alle Kinder. Die Mutigsten bestiegen einen Hochsitz, von wo aus sie die einzigartige Parklandschaft aus der Höhe betrachten konnten. Wer ganz genau hinhörte, konnte sogar den Specht klopfen hören. Beim Lauschen an den Summsteinen hörten die Kinder, was die Natur ihnen zu sagen hat. Die Klangvielfalt von Hölzern erlebten wir am Holzdendrophon.

Der Gang durch das Moor kostete den meisten Kindern erst einmal Überwindung, doch dann genossen sie es. Im Kneippbecken wurden alle Sinne geweckt. Wer traut sich zu auf Glas zu gehen? Über blaue Glasscherben zaghaft einen Fuß vor den anderen setzend, trauten sich viele über den Glaspfad. Weitere Höhepunkte waren die Hörrohre, der Drehwürfel, der Baumkronenspiegel oder der Drehbalken.

Alle waren sich einig: Es war ein schönes, sinnliches Erlebnis!

Zum Schluss, als alle Füße wieder sauber und trocken waren, gab es noch ein leckeres Eis zum Abschied.

Im Bus fuhren wir wieder zurück in die Kindertagesstätte mit zufriedenen, glücklichen und erholten Füßen und bereichert mit sämtlichen Naturerfahrungen, die wir an diesem Tag sammeln konnten.

von Heidi Michalski

Die kleinen Strolche erobern den Schweriner Zoo!

Pünktlich um 9.00 Uhr holte uns am 3. Mai der Bus von der KiTa ab. Bei strahlendem Sonnenschein waren wir eine Stunde später auch schon im Schweriner Zoo. Als erstes suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen, um uns mit einem guten Frühstück zu stärken. Aber dann gab es kein Halten mehr. Die ersten Tiere, die wir  von einem Hochstand aus sahen, waren die Giraffen. Bei den Wildhunden wussten einige Kinder, dass sie aus Afrika kommen, da sie diese aus dem Dschungelbuch kannten. Weiter ging es zu anderen sehr imposanten Giganten, wie den Nashörnern, den Bären und den Tigern. Neben dem Beobachten kam die Bewegung und der Spaß nicht zu kurz, da verschiedene Spiel- und Klettergeräte auf dem Rundgang aufgebaut waren. Ein großes Nest bei den Eulen lud zum Einsteigen ein, um sich mal wie ein Vogel zu fühlen. Die Zeit verging wie im Flug und gegen 13.00 Uhr meldeten sich der Hunger und der Durst wieder. Dafür waren wir von allen Familien gut ausgestattet mit einem leckeren Picknick, das nun genussvoll verspeist wurde. Nach neuerlicher Stärkung und Toilettengang sollten nun auch noch die anderen Tiere erforscht werden. Als wir bei den Affen vorbeikamen glaubten diese, dass sie uns eine Vorstellung geben müssten. Je mehr wir applaudierten umso mehr Turnkunststücke zeigten sie uns.

Danach ging es ab in den Streichelbereich. Die Kinder verteilten großzügig das Tierfutter an die Ziegen und nicht nur die Tiere vollbrachten dort im Gehege Luftsprünge. Die kleinen Hausschweine tobten und spielten bald so wie die Kinder. Doch zum Schluss rümpften bald alle ihre Nasen, bei so einer Duftwolke. Die Erdmännchen waren die Lieblinge der Kinder. Sie tobten und trollten durch ihr Gehege und beobachteten die Kinder.

Nun wurde uns in einem Durchgang etwas mulmig, denn es war das Brüllen eines Löwen zu hören. An dem Gehege konnten wir lesen, dass der Löwe sehr krank ist und deshalb seine Mähne nicht mehr so prächtig ist und er im Gesicht braune Stellen hat. Die Kinder glaubten auch zu sehen, dass er sehr traurig ausschaut.

Wie so oft kommt das Beste zum Schluss. Wir kamen genau zur richtigen Zeit bei unseren Freunden den Pinguinen zur Fütterung an. Im Januar/ Februar hatten wir in der Gruppe das Thema „Pinguine“ mit großer Begeisterung vonseiten der Kinder aus besprochen. Wir hatten auch das Glück, ein neugeborenes Pinguinküken zu sehen. Es war sehr interessant zu erfahren, dass diese Humboldtpinguine nicht in Eis und Schnee leben, so wie die Pinguine, die wir kennen gelernt hatten. Der Tierpfleger staunte nicht schlecht, dass die kleinen Strolche auf einige seiner Fragen eine richtige Antwort geben konnten wie z.B., das der Pinguin zwar ein Vogel ist, aber seine Flügel wie Flossen benutzt. Nachdem die Pinguine uns noch bewiesen hatten, dass sie sehr gute Schwimmer und Taucher sind, mussten wir uns beeilen, um zum Bus zu kommen.

Nach so einem aufregenden Tag nutzten einige Kinder die Heimfahrt zu einem kleinen Nickerchen und andere hörten gar nicht auf zu reden. Ein schöner Tag neigte sich dem Ende zu.

von Christa Siegemund