Tiger-Ausflug zum Wichtel Tomte Tummetott

„Nun ist es Nacht. Der alte Bauernhof schläft. Es schlafen alle, die dort wohnen. Der Bauernhof liegt tief im Walde. Vor langer Zeit kam ein Mann in den Wald und rodete ihn und baute dort ein Haus. Wer es war, weiß niemand mehr. Die Sterne funkeln am Himmel, der Schnee leuchtet weiß, es ist bitterkalt. In einer solchen Nacht geben die Menschen Acht, dass das Feuer im Herd nicht erlischt. Auf dem einsamen, alten Hof schlafen jetzt alle, alle außer einem… Tomte Tummetott.”

Genau diese Geschichte erzählt uns die Bäuerin Nadja beim Ausflug der Tigergruppe auf einen Bauernhof mit Namen HokusKoop Huus in Lüchow.  Die Tiger feierten dieses Jahr die Weihnachtsfeier mal auswärts. Alle zusammen fahren wir mit Autos nach Lüchow in der Nähe von Sandesneben und werden dort freundlichst begrüßt. Nachdem alle Kinder mit Windlichtern versorgt sind, geht es auf den Strohboden und dort erzählt Nadja dann die Geschichte von Tomte, der so viele Spuren hinterläßt, den Menschen auf dem Hof hilft aber nie gefunden wird.  In eisigen Winternächten verlässt er sein Versteck, um über die schlafenden Menschen und Tiere zu wachen, die sehnsüchtig vom Sommer, von der Weide, vom Gras und vom Klee träumen. Um ihnen Mut zu machen, raunt Tomte den Hofbewohnern Wichtelworte zu: “Viele Winter und viele Sommer sah ich kommen und gehn. Geduld nur, Geduld! Der Frühling ist nah. „Niemand hat Tomte je gesehen, doch alle wissen, dass es ihn gibt, denn er hinterlässt Fußspuren im Schnee.

Genau diese Spuren sollen die Kinder nun finden. Neben Fußspuren hat der Tomte auch Strohhalme hinterlassen, denn er bringt den Tieren auch heimlich Futter. Die Kinder machen sich im Dunkeln mit ihren Lampen auf den Weg. Es geht über die Koppel zu den Schafen, zu den Schweinen, zu den Häschen und Hühnern. Und zuletzt dürfen auch die Pferde nicht fehlen. Es werden viele Strohhalme gefunden, doch immer ist der Wichtel schon wieder weg. Trotzdem raunen auch die Kinder zusammen mit Nadja den Tieren Wichtelworte zu. Aber auch bei den Pferden Lou und Fritz wird kein Tomte gefunden. Nun dürfen alle Kinder ein wenig Milch in eine Schale für die Katze gießen. Dann geht es zum Heu- und Strohlager, doch auch da sehen die Kinder zwar die Spuren von Tomte, doch er zeigt sich nicht. Wieder zurück an der Stelle, wo die Schale mit der Milch war, müssen wir alle feststellen, die Schale ist weg! Auch hier war Tomte wieder schneller als die kleinen Tiger.

Dann bekommen die Kinder eine  kleine Aufgabe. Sie sollen genau wie Tomte im Winter für die Tiere sorgen. Aus einem Korb mit Weizenkörnern, darf sich jedes Tigerkind ein kleines Filzsäckchen füllen. Damit sollen dann im Winter die Vögel gefüttert werden. Diese Aufgabe erfüllen alle kleinen Tiger mit Bravour. Danach ist die Suche beendet und die Tiger, mittlerweile schon ganz schön k.o., lassen sich glücklich von ihren Eltern und Erzieherinnen nach Hause fahren.

Vielen Dank, Tomte und Nadja, für die schöne Zeit bei Euch!

von Maike Hantusch

Ausflug auf den Bauernhof

Die kleinen Frechdachse besuchten am Montag den 27.05.2013 den Bauernhof Hoppelino in Kasseburg. Aufgeregt und voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg dahin. Ganz alleine ohne Mama und Papa mit dem Kirchenbus und ordentlich Proviant, kamen wir auf dem Bauernhof an. Der Hofhund Pia erwartete uns bereits mit fröhlichem Gebell. Die Bäuerin Frau Haase begrüßte uns herzlich und erklärte uns als erstes die Regeln auf dem Hof und bei den Tieren.

Da wir uns mit dem Thema Bauernhof schon ausgiebig beschäftigt hatten, kannten die Kinder die Regeln schon sehr gut. Bevor wir uns die Tiere ansahen, mussten wir uns erst einmal stärken. Dann ging es endlich los. Die Betreuerin Sarah trommelte uns alle mit einer großen Glocke zusammen und führte uns zu einem Anhänger, der mit Stroh beladen war. Dort kletterten wir alle hinauf. Als alle Kinder saßen, kam ein riesiger Traktor mit Rundumbeleuchtung, der dockte den Anhänger an. Sogar Pia durfte mit uns im Stroh liegen und mitfahren. Im rasanten Tempo fuhren wir durch das Dorf, an Wiesen und Felder vorbei, durch einen Wald und dann hatten wir uns mit einmal verfahren! Aber zum Glück hatten wir Pia mit, die konnte uns den Weg zurück zum Bauernhof zeigen. Froh wieder angekommen zu sein, gingen wir jetzt zu den Tieren.

Sarah führte uns zuerst zu den Schweinen, die sich im Matsch suhlten. Wir fanden es zwar komisch, das Futter dort in den Matsch zu werfen, aber die Schweine fraßen das Brot genüsslich aus den Pfützen. Ganz in der Nähe entdeckten wir ein Gehege mit Hasen und Meerschweinen. Auch diese bekamen ein paar Mohrrüben, Salat und Äpfel. Nun kam eine große Überraschung! Wir durften zu einer Kuh mit ihrem Kälbchen gehen. Wer sich traute, durfte vorsichtig beide streicheln. Die Zunge der Kuh fühlte sich ganz rau und warm an. Dann führte uns Sarah weiter zu den Gänsen, die wirklich ganz merkwürdig aussahen. Sie hatten einen großen Höcker auf ihrem Kopf. Uns wurde gesagt, dass die Gänse deshalb Höckergänse genannt werden.

In einem grünen Bauwagen befand sich noch eine Überraschung. Nachdem Sarah die Tür vom Wagen öffnete, lugten zehn neugierige Hühner heraus. Ganz schüchtern und vorsichtig kamen sie nacheinander die Hühnerleiter herunter. Einige von ihnen ließen sich sogar streicheln, dabei fühlten wir die weichen Federn der Hühner.

Im letzten Gehege warteten noch drei verschiedenen Tierarten auf uns. Das waren Pferde, Esel und ganz freche Ziegen, die es gar nicht abwarten konnten und sich schon aus ihrem Gehege zwängten, um uns zu begrüßen.

Großen Spaß machte uns allen zum Schluss das Toben im Stroh. Leider war der Tag auf dem Bauernhof viel zu schnell vorbei. Wir fuhren zurück in die KiTa. Dort wartete bereits das Mittagessen auf uns.

Allen kleinen und großen Frechdachsen hat der Ausflug viel Spaß gemacht und gelernt haben wir auch noch eine Menge.

Vielen Dank an den Bauernhof Hoppelino!

Die Delfine und die kleinen Frechdachse erkunden den Barfußpark

Am Dienstag, 7. Mai 2013 fuhren die Delfine und die kleinen Frechdachse mit einem großen Bus in den Barfußpark nach Egestorf. Ganz aufgeregt und bei herrlichem Sonnenschein ging die lange Fahrt, auch über die Autobahn, los.

Endlich angekommen, schnallten sich alle ihre Rucksäcke auf und es ging in den Park, um erst einmal zu frühstücken.

Nachdem alle Kinder satt waren, zogen wir unsere Schuhe und Strümpfe aus und deponierten alles in Schließfächern. Das Erlebnis, über 60 verschiedene Stationen mit unterschiedlichen Bodenbelägen zu gehen, konnte beginnen. Über verschlungenen Pfaden durch Wälder, Wiesen, Felder und Bächen, durchliefen wir vielfältig angelegte Naturböden. Manche piekten ganz schön, matschten, raschelten, platschten, waren angenehm weich, wie z.B. der Meeressand. Für die kleineren, empfindlichen Kinderfüße waren manche Untergründe unangenehm. Die Kinder hätten sich ihre Schuhe am liebsten wieder angezogen, aber das ging ja nicht, die waren in den Schließfächern untergebracht.

Erlebnisstationen, wie z.B. die Riechkästen, das Baumtelefon oder der Kriechtunnel warteten darauf entdeckt zu werden. In einem Kräutergarten konnten die Kinder die Natur riechen und ertasten. Jedes Kind entdeckte mit einem Bilderrahmen sein eigenes Landschaftsmotiv. Über eine Holzebene aus Baumstämmen balancierten alle Kinder. Die Mutigsten bestiegen einen Hochsitz, von wo aus sie die einzigartige Parklandschaft aus der Höhe betrachten konnten. Wer ganz genau hinhörte, konnte sogar den Specht klopfen hören. Beim Lauschen an den Summsteinen hörten die Kinder, was die Natur ihnen zu sagen hat. Die Klangvielfalt von Hölzern erlebten wir am Holzdendrophon.

Der Gang durch das Moor kostete den meisten Kindern erst einmal Überwindung, doch dann genossen sie es. Im Kneippbecken wurden alle Sinne geweckt. Wer traut sich zu auf Glas zu gehen? Über blaue Glasscherben zaghaft einen Fuß vor den anderen setzend, trauten sich viele über den Glaspfad. Weitere Höhepunkte waren die Hörrohre, der Drehwürfel, der Baumkronenspiegel oder der Drehbalken.

Alle waren sich einig: Es war ein schönes, sinnliches Erlebnis!

Zum Schluss, als alle Füße wieder sauber und trocken waren, gab es noch ein leckeres Eis zum Abschied.

Im Bus fuhren wir wieder zurück in die Kindertagesstätte mit zufriedenen, glücklichen und erholten Füßen und bereichert mit sämtlichen Naturerfahrungen, die wir an diesem Tag sammeln konnten.

von Heidi Michalski

Die kleinen Strolche erobern den Schweriner Zoo!

Pünktlich um 9.00 Uhr holte uns am 3. Mai der Bus von der KiTa ab. Bei strahlendem Sonnenschein waren wir eine Stunde später auch schon im Schweriner Zoo. Als erstes suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen, um uns mit einem guten Frühstück zu stärken. Aber dann gab es kein Halten mehr. Die ersten Tiere, die wir  von einem Hochstand aus sahen, waren die Giraffen. Bei den Wildhunden wussten einige Kinder, dass sie aus Afrika kommen, da sie diese aus dem Dschungelbuch kannten. Weiter ging es zu anderen sehr imposanten Giganten, wie den Nashörnern, den Bären und den Tigern. Neben dem Beobachten kam die Bewegung und der Spaß nicht zu kurz, da verschiedene Spiel- und Klettergeräte auf dem Rundgang aufgebaut waren. Ein großes Nest bei den Eulen lud zum Einsteigen ein, um sich mal wie ein Vogel zu fühlen. Die Zeit verging wie im Flug und gegen 13.00 Uhr meldeten sich der Hunger und der Durst wieder. Dafür waren wir von allen Familien gut ausgestattet mit einem leckeren Picknick, das nun genussvoll verspeist wurde. Nach neuerlicher Stärkung und Toilettengang sollten nun auch noch die anderen Tiere erforscht werden. Als wir bei den Affen vorbeikamen glaubten diese, dass sie uns eine Vorstellung geben müssten. Je mehr wir applaudierten umso mehr Turnkunststücke zeigten sie uns.

Danach ging es ab in den Streichelbereich. Die Kinder verteilten großzügig das Tierfutter an die Ziegen und nicht nur die Tiere vollbrachten dort im Gehege Luftsprünge. Die kleinen Hausschweine tobten und spielten bald so wie die Kinder. Doch zum Schluss rümpften bald alle ihre Nasen, bei so einer Duftwolke. Die Erdmännchen waren die Lieblinge der Kinder. Sie tobten und trollten durch ihr Gehege und beobachteten die Kinder.

Nun wurde uns in einem Durchgang etwas mulmig, denn es war das Brüllen eines Löwen zu hören. An dem Gehege konnten wir lesen, dass der Löwe sehr krank ist und deshalb seine Mähne nicht mehr so prächtig ist und er im Gesicht braune Stellen hat. Die Kinder glaubten auch zu sehen, dass er sehr traurig ausschaut.

Wie so oft kommt das Beste zum Schluss. Wir kamen genau zur richtigen Zeit bei unseren Freunden den Pinguinen zur Fütterung an. Im Januar/ Februar hatten wir in der Gruppe das Thema „Pinguine“ mit großer Begeisterung vonseiten der Kinder aus besprochen. Wir hatten auch das Glück, ein neugeborenes Pinguinküken zu sehen. Es war sehr interessant zu erfahren, dass diese Humboldtpinguine nicht in Eis und Schnee leben, so wie die Pinguine, die wir kennen gelernt hatten. Der Tierpfleger staunte nicht schlecht, dass die kleinen Strolche auf einige seiner Fragen eine richtige Antwort geben konnten wie z.B., das der Pinguin zwar ein Vogel ist, aber seine Flügel wie Flossen benutzt. Nachdem die Pinguine uns noch bewiesen hatten, dass sie sehr gute Schwimmer und Taucher sind, mussten wir uns beeilen, um zum Bus zu kommen.

Nach so einem aufregenden Tag nutzten einige Kinder die Heimfahrt zu einem kleinen Nickerchen und andere hörten gar nicht auf zu reden. Ein schöner Tag neigte sich dem Ende zu.

von Christa Siegemund

Die 4 Jahreszeiten auf dem Bauernhof

Alles fing im Winter mit einem Brief von Susanne Uhrbrook an.

In diesem Brief erzählte sie uns, dass noch nicht viel zu tun sei auf dem Bauernhof. Alles ruht sich aus. Der Kater liegt faul auf dem Sofa, aber sie freut sich auf uns, wenn wir das erste Mal zu ihr kommen. Im März war es dann soweit. Mit vollgepackten Rucksäcken und guter Laune startete die Autokolonne mit den aufgeregten Hummeln nach Worth zu dem Uhrbrook-Hof. Freudig wurden wir von Susanne begrüßt.

Im Frühling erwachen nicht nur Blumen und Bäume, sondern auch die Tiere streckten ihre Köpfe der Frühlingssonne entgegen. Doch bevor wir die Tiere kennen lernen durften, wurden uns die Bauernhofregeln genau erklärt. Damit die Tiere keine Angst bekommen und wir uns nicht verletzen, darf nicht getobt, geschrien und geärgert werden. Wir versprechen zuzuhören und dann fliegen die Hummeln los. Als Erstes gucken wir uns die Kälbchen an. Die sind aber süß. Wir dürfen ins Maul der Kälber fassen. Die Zunge ist ganz rau und es kitzelt. Sogar ein ganz kleines Kälbchen haben wir uns angeschaut, das wurde erst einen Abend vor unserem Besuch geboren. „Susanne, warum sind Mutter und Kälbchen nicht bei den anderen Kühen?“ „Sie müssen sich noch ein bisschen ausruhen, bevor Sie zu den anderen dürfen!“ Wir gehen jetzt zu den anderen Kühen und gönnen Mutter und Kind noch ein bisschen Ruhe. Sogar füttern dürfen wir die Kühe. Da gibt es Heuspaghetti, Silage, Kuh-Müsli, Kartoffeln und als Nachtisch ein Leckerli, das wir den Kühen direkt ins Maul streuten.

Nun brauchten wir Hummeln auch erst mal eine Stärkung. Mit neuer Energie hieß es dann Kuhstall putzen. Als alles sauber war, lernten wir die Hühner kennen. Susanne erklärt uns die unterschiedlichen Rassen und auch hier war anfassen erlaubt. Die Hühner sind ganz warm und wir merken sogar den Herzschlag. Nachdem wir Sie mit Futter versorgt haben, dürfen wir Eier sammeln. Aus 15 Eiern, gab es am nächsten Tag in der KiTa Rührei, das war sehr lecker.

Im Frühling ging es noch mal los, am 3. Mai erwartete Susanne uns bei den Kühen, doch die kennen wir schon, aber wer grunzt hier so? Die zwei kleinen heißen Rüssel und Schwarte und wer mutig ist, darf sogar zu ihnen in den Stall und sie streicheln. Ganz picksig sind die Borsten.

Mit Eimern gewappnet sammeln wir auf der Kuhweide Gras für die Hühner. Auf dem Rückweg warten ganz viele Kuhfladen auf uns. Wir dürfen reintreten, das ist glitschig und macht einen Riesenspaß. Wie gut, dass es Gummistiefel gibt.

Nach einer kleinen Pause geht es in Gruppen eingeteilt zu einem Feld. Jetzt wollen wir Kartoffeln pflanzen. Mit einer Leine ziehen wir eine Linie damit die Kartoffeln nicht kreuz und quer wachsen. Mit einer Schaufel buddeln wir ein Loch und in jedes kommt eine Kartoffel hinein. Nach getaner Arbeit schicken wir der Kartoffel noch gute Wünsche mit auf Ihren Wachstumsweg.

Im Frühsommer erwartet uns eine ganz große Überraschung. Wir fahren Kuh Taxi. Das war lustig und aufregend zugleich.

Es ruckelte und schaukelt so schön. Am Ziel angekommen, ging es auf Entdeckungsreise. Ganz viele Insekten schwebten in der Luft umher. Es roch alles nach Sommer. Doch vor lauter Staunen durften wir das Gras pflücken nicht vergessen. Mit vollen Eimern ging die Reise zurück zum Bauernhof, wir durften uns hinstellen, die Aussicht war herrlich. Auf dem Hof hieß es aussteigen und die Hasen füttern.

Bevor die Arbeit weiterging stärkten wir uns erstmal. Susanne fragte uns wer uns den Honig schenkt? Natürlich wussten alle Hummeln die Antwort. Die süßen Tiere konnten wir im Schaukasten betrachten. Ein Gesumme und Gebrumme. Wir Hummeln summten jetzt mit Wassereimern zu den Enten, die wollten nämlich ein Bad nehmen.

„Susanne, was machen eigentlich unsere Kartoffeln?“ „Na, kommt mit und lasst uns euer Schild anbringen, dann können wir gleich nach ihnen sehen!“ Hauruck, Hauruck und gekennzeichnet sind 71 Kartoffelpflanzen mit dem Symbol der flotten Hummeln! Das war ein toller Tag.

Im September war es endlich wieder soweit. Bewappnet mit Schaufeln und Schubkarren ging es zum Kartoffelfeld. Wir ernten unsere Kartoffeln.

JUCHHU, so viele sind es geworden.

Nun lernten wir die Kartoffeln zu sortieren in Kuh-kartoffeln (grüne Stellen), schlechte Kartoffeln (matschig) und essbare Kartoffeln. Mit den Kuhkartoffeln fütterten wir gleich die Kühe. Die schlechten kamen auf den Kompost und von den guten Kartoffeln kochten wir in der KiTa leckere Kartoffelsuppe.

Im Projekt „die vier Jahreszeiten auf dem Bauernhof“ war unser letzter Besuch im Herbst.

Bei Susanne angekommen, lauschten wir auf Strohballen sitzend der Geschichte „Die Mäuse ernten einen Kürbis.“
Nachdem die Geschichte geendet hatte, gingen wir auf das Kürbisfeld hinaus. So viele verschiedene Kürbisse hatten die Hummeln noch nie gesehen. Einer war schöner und größer als die anderen. Welchen sollte man da wohl mitnehmen? Als wir alles begutachtet hatten, sollten wir durch Schütteln aus Sahne Butter herstellen. Das war gar nicht so einfach und ganz schön anstrengend, bis wir endlich Butter hatten. Auf dem selbstgebackenen Kürbisbrot von Susanne schmeckte die Butter besonders gut. Nach der leckeren.  Stärkung, bastelten wir jeder eine Maus aus einem Zierkürbis die sahen lustig aus.

Zum Abschied und als Dankeschön für die spannende Erlebnisreise auf dem Bauernhof, bekam Susanne einen selbstgestalteten Kalender von den Hummeln.

Nun war es aus und wir Hummeln fuhren traurig nach Haus. Vielen Dank an die Eltern, die uns in jeder Jahreszeit nach Worth gefahren haben, den Kindern für ihre Neugierde auf etwas Neues  und natürlich ein Dankeschön an Susanne, die uns alles mit viel Geduld erklärt hat.

von Marlene Jonas und Sabrina Putzke

„Mit Gott groß werden“ – …

… so heißt das Motto der evangelischen Kindertagesstätten in der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Norddeutschland. Unser Alltag in der KiTa St. Franziskus ist vom religiösen Zusammenleben und der Auseinandersetzung  mit Gott geprägt. Ein Bilderbuch „Mein erstes Kirchenbuch“ war der Anlass, dass sich die Rumpelwichte auf den Weg in ihre Kirche, der „St. Franziskus“-Kirche in Schwarzenbek, machten. Sie wollten wissen, ob alle Dinge, die sie im Bilderbuch gesehen hatten, auch in ihrer Kirche zu finden sind.

Gemeinsam mit der Leiterin Iris Thiede und der Erzieherin Birgit Zierath spazierten die Kinder in Richtung Kirche. An der großen Kirche wartete schon die Küsterin Marianne Gorgon. Sie begrüßte uns alle recht freundlich und lud uns zu einem Spaziergang durch die Kirche ein.

In der Kirche entdecken die Kinder manches Spannende, Erstaunliche und auch Wissenswerte. Es ist eine besondere Herausforderung eine wirkliche Begegnung zwischen Kindern und Kirchenraum zu ermöglichen und behutsam zu begleiten.

Als erstes öffnete die Küsterin die große Kirchentür, wo die Klinke in Brusthöhe am Griff zu fassen ist. Im kühlen, lichtdurchfluteten Eingangsbereich herrschte plötzlich Stille.

Die Rumpelwichte setzten sich vorne in die Kirchenbänke und hatten viele Fragen an Frau Gorgon. Einfühlsam und kindgerecht beantwortete sie die Fragen und erläuterte   die Bedeutung und den Umgang mit den christlichen Symbolen. Alle Kinder hörten aufmerksam zu. Frau Gorgon erzählte vom Taufbecken, der Kanzel, vom Altar, der Bibel, der Bedeutung der Kerzen, den Glocken, der Orgel mit dem großen Blasebalg. Dies alles war sehr faszinierend für die Kinder.

Plötzlich erklangen die Kirchenglocken. Alle hörten gespannt zu, wie oft sie schlugen. Die älteren Kinder zählten die Schläge mit. Die Küsterin bot uns einen Besuch der Kirchenglocken an. Einige Kinder waren begeistert und wollten sie sofort sehen. So erlebten die Rumpelwichte auch den Glockenturm. Die Treppe nach oben war sehr steil. Einige Kinder staunten, wie viele Stufen sie gehen mussten, um die Glocken zusehen. Oben angekommen, staunten die Kinder über die Größe der Glocken.

Nach der Besichtigung der Kirche bedankten wir uns freundlich bei Frau Gorgon für die spannende und interessante Kirchenführung. Sie wünschte uns einen guten Rückweg und bedankte sich bei allen für die Aufmerksamkeit. Bestimmt werden wir sie bei unserem nächsten Gottesdienst wiedersehen.

Auf dem Rückweg zur KiTa erzählten alle Kinder begeistert vom Besuch in der St. Franziskus-Kirche. Im Stuhlkreis und anhand der vielen Bilder wurde das Erlebte noch einmal gefestigt.

von Birgit Zierath

„Tabaluga und das leuchtende Schweigen“- Aufführung der Schulkinder

Etwas ganz Besonderes hatte sich die Projektgruppe „Tabaluga“ überlegt. Alle Schulkinder 2012 sollten sich an einem gemeinsamen Projekt beteiligen und so entstand eine Idee. Die zukünftigen Schulkinder trafen sich einmal in der Woche und probten für die Aufführung „Tabaluga und das leuchtende Schweigen“.

Die Geschichte „Tabaluga und das leuchtende Schweigen“ erzählt von der Liebe. Der kleine, grüne Drache Tabaluga fragt seinen Vater Tyrion, was eigentlich Liebe ist. Da er es nicht beantworten kann, macht sich Tabaluga auf den Weg, um eine Antwort auf seine Frage zu finden. Mit seinem geheimnisvollen Jadestein, mit dem sich Tabaluga an jeden beliebigen Ort versetzen kann, macht er sich auf den Weg und entdeckt den Regenbogen, das Halbkind – bestehend aus Sonne und Mond -, die Roboter mit ihren lauten Rhythmen, die wie ein Herzschlag tief aus der Erde kommen. Keiner von ihnen kann ihm erklären, was Liebe ist.

Tabaluga trifft auf seiner Reise merkwürdige Gestalten wie die Traumfrau, Daimon den Hass mit seinen Schlangen Bilingua und die Eisprinzessin, die Tabaluga zu Eis werden lassen möchte. Er flieht und trifft auf die fröhlichen Gesellen, die ihn mitnehmen möchten, da er sterben soll. Aber es war ein Irrtum, nicht Tabaluga soll sterben, sondern sein Vater Tyrion. Tyrion wird von dem Hass und den vier Winden mitgenommen und ein Blitzschlag trifft ihn. Tyrion ist sofort tot. Durch den Tod seines Vaters lernt Tabaluga endlich kennen, was Liebe ist.

Mit viel Fleiß und wöchentlichen Proben haben die Erzieherinnen und die Schulkinder sich auf den großen Tag vorbereitet. Am Dienstag, den 12. Juni war es endlich soweit. In der St. Franziskus Kirche wurde die Kulisse aufgebaut. Kostüme wurden in Heimarbeit mit Unterstützung einiger Mütter genäht und die Dekoration mit den Kindern gemeinsam gestaltet.

Mit Hilfe und Unterstützung von Herrn Bölcker wurden die Kinder mit Mikrofonen ausgestattet und dann war es soweit, die Aufführung konnte beginnen. Mit der Musik von Peter Maffay von „Tabaluga und dem leuchtenden Schweigen“, freuten sich die Besucher in der St. Franziskus-Kirche mit den Akteuren über die gelungene Veranstaltung. Für mehr als 40 Kinder und die Erzieherinnen aus dem Vorbereitungsteam war dieser Tag unvergesslich. Sie erhielten für die schöne und gelungene Aufführung riesigen Applaus.

Das Bild von Tabaluga schmückt immer noch die KiTa und erinnert an den tollen Erfolg. Das Tabalugateam, bestehend aus Birgit Zierath, Nicole Jakobs, Anja Sommer und Christine Hamdorf, möchte sich bei allen Beteiligten noch einmal recht herzlich bedanken.

von Anja Sommer

Sonnenwoche 2012

Wer hat die Sonne denn gemacht,
den Mond und all die Sterne?
Wer hat den Baum hervorgebracht,
die Blumen, nah und ferne?
Wer schuf die Tiere, groß und klein,
wer gab auch mir das Leben?
Das tat der liebe Gott allein,
drum will ich Dank ihm geben.

So begann in der Kindertagestätte St. Franziskus jeden Tag die gemeinsame Andacht in der Turnhalle. Hintergrund war die Sonnenwoche, die an vielen Orten der Nordkirche stattfand. Sie stand unter dem Motto „Sonne, Licht und Schatten – Klimaschutz für kleine Leute.“

Mit großer Erwartung sah man die Kinder in die Turnhalle kommen. Jeden Tag wurde von der Schöpfung der Erde, dem Himmel, der Sonne und dem Mond erzählt. Gott ist da, auch wenn wir ihn nicht sehen. Gottes Liebe ist wie die Sonne, sie scheint für dich und für uns alle. Er gibt uns mit seinen Sonnenstrahlen ein Zeichen der Wärme. Dies wurde durch kleine Einheiten und der Kirchenmaus „Trudi“ von Anja Sommer aus der Pinguingruppe dargestellt und erzählt.

Die Kinder durften selber Sonnenstrahlen sein. Sie wurden gemeinsam mit den Erzieherinnen durch eine Phantasiereise auf eine wunderschöne, saftige Wiese geschickt. Die frische Luft ist gefüllt mit Sonnenstrahlen. Die Sonne bedeutet Leben für die Menschen, die Tiere und die Pflanzen. Gottes Liebe ist wie die Sonne. Sie wärmt uns und gibt uns Kraft.

Als Zeichen Gottes Wärme und Licht wurde eine Kerze angezündet.

Gemeinsam wurden verschiedene Lieder wie „Danke für diesen guten Morgen“, „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“. Am Ende jeden Tages wurde ein gemeinsamer Segen gesprochen.

Abschluss der Woche war eine gemeinsame Andacht, vorbereitet von Nicole Jakobs und Anja Sommer. Hier stellte jede Gruppe das vor, was in der Sonnenwoche erarbeitet wurde.

Die Rumpelwichte führten einen Sonnentanz auf. Um die Haut vor den Sonnenstrahlen zu schützen bastelten die Tiger einen Sonnenhut und einen Sonnenschirm. Die Delfine experimentierten und die Löwenzähne gestalteten Schattenbilder der Kinder. Die Frechdachse erzählten eine Geschichte, die die Kinder danach gezeichnet haben. Ein Schattenspiel wurde von den kleinen Strolchen dargestellt. Die Kinder haben dies mit großen Augen verfolgt.

Mit dem Lied „Du hast uns deine Welt geschenkt“ und dem Segen wurde die  gemeinsame Sonnenwoche abgeschlossen.

von Anja Sommer

Rumpelwichte Abschlussfest

Plötzlich war das KiTa-Jahr vergangen und das Abschlussfest stand vor der Tür. Am Nachmittag des 1. Junis versammelten sich die Rumpelwichte gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und der FSJlerin in der Turnhalle, um die Eltern mit dem Theaterstück „Emmas Traum“ auf das Fest einzustimmen.

Passend zum Thema handelte das Stück von der kleinen Emma, die sich eines Morgens heimlich aus dem Haus ihrer Eltern schleicht, um zum Flughafen zu fahren.

Die sorgfältigen Proben in den vergangenen Wochen und das liebevoll gestaltete Bühnenbild, sorgten für eine gelungene Aufführung und stolze Eltern.

Auch wenn das bunte Buffet bereits frohlockte, mussten sich die Rumpelwichte noch ein wenig gedulden, schließlich sollten heute noch die Schulkinder verabschiedet werden. Fünf Kinder werden ab dem Sommer die Schule besuchen und ein Rumpelwicht wird zu den Löwenzähnen wechseln. Aufgeregt und voller Spannung warteten die Kinder auf ihre große, von den Eltern liebevoll gestaltete Schultüte. Zur Erinnerung an die schöne Zeit, die die Rumpelwichte miteinander verbracht haben, gab es eine Kette mit einem Holzkreuz in dem ein Engel ausgeschnitten war.

Auch  die FSJlerin Ida hatte heute ihren letzten Tag bei den Rumpelwichten und wurde mit vielen Blumen, Geschenken und einem Erinnerungsbuch von den Kindern verabschiedet.

Endlich war das Buffet eröffnet und alle Kinder und Eltern konnten sich über die Leckereien hermachen. Die Zeit verging wie im Flug und schon war das schöne Fest zu Ende.

von Gabriele Radmann

Die Rumpelwichte gehen auf Reisen

Die 15 Kinder der Rumpelwichte beschäftigten sich nun bereits seit einiger Zeit mit allen Fahrzeugen, die man nutzen kann, um auf Reisen zu gehen. Dazu gehörte nicht nur das Auto, die Eisenbahn, ein Passagierschiff oder eine Fähre, sondern auch das modernste, größte und vor allem schnellste Verkehrsmittel der Welt, das Flugzeug.

Doch nur von den riesigen Metallkolossen und dem geschäftigen Treiben auf dem Flughafen zu hören, war den Rumpelwichten viel zu langweilig. Am 14. Mai 2012 machte sich die Gruppe gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Gabi Radmann, Birgit Zierath  und der FSJlerin Ida Markowitsch auf den Weg nach Hamburg zum Flughafen Fuhlsbüttel.

Pünktlich um 09:00 Uhr traf die Regionalbahn nach Hamburg Hauptbahnhof in Schwarzenbek ein. Nachdem alle Rumpelwichte, samt Proviant eingestiegen waren, setze sich der Zug in Bewegung.

Durch einen kleinen Sprint am Hauptbahnhof gelangten glücklicherweise alle in den vorderen Teil der S-Bahn, denn nur dieser würde bis zum Flughafen durchfahren.

Bereits der Weg war das Ziel, denn schon die Bahnfahrt begeisterte die Rumpelwichte sehr.

20 Minuten später betrat die Gruppe dann endlich den Flughafen. Das riesige Gebäude mit seinem glänzenden Fussboden, die vielen Menschen mit bunten Taschen und Koffern, die verschiedenen Geschäfte, in denen es all das zu kaufen gab, was ein Rumpelwicht-Herz begehrt, brachten die Kinder zum Staunen.

Das eigentliche Ziel, die Aussichtsterrasse, bot an diesem sonnigen Tag einen herrlichen Blick über das Flughafengelände. Busse, die die Passagiere zu ihren Flugzeugen brachten, kleine Autos mit vielen Koffern auf ihren Anhängern, die Gangways in denen man die Fluggäste ein- und aussteigen sah. All das war spannend zu beobachten.

Doch wie gebannt waren die Rumpelwichte erst, als das Dröhnen von Turbinen darauf hindeutete, dass nun gleich ein Flugzeug abheben würde.

Nachdem die Gruppe das Start- und Landeschauspiel einige Mal beobachtet hatte, konnten die Kinder sich nun endlich ihrem Frühstück widmen, selbstverständlich stets mit einem Auge auf der Rollbahn.

Zwei Stunden später machten sich die Rumpelwichte, erschöpft von den vielen Eindrücken, auf den Rückweg und erreichten pünktlich den Brückenspielplatz in Schwarzenbek, wo sie ihren Ausflug ausklingen ließen.

von Ida Markowitsch