Forschergeist bei den Kleinen Strolchen

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Am 1. April erhielten wir von der Abfallwirtschaft aus Elmenhorst eine Komposttonne für den Garten. Für jedes Kind aus der Gruppe der kleinen Strolche gab es ein Malbuch dazu. In dem Malbuch erzählt Paulchen, der Kompostwurm, uns sehr anschaulich wie man einen Kompost anlegt und was dort hineingehört, damit sich Paulchen darin wohl fühlt.

Paulchen, der Regenwurm lebt gern im Kompost und hilft mit, dass guter Mutterboden entstehen kann.

Wir machten uns ans Werk, nachdem wir die Komposttonne auf dem Kindergartengelände aufgestellt hatten. Die Kinder sammelten Äste, Laub und Grass. Jeden Tag brachten zwei Kinder die Abfälle vom Frühstück, die sich dazu eigneten, in die Tonne. Unter Steinen auf dem Außengelände konnten wir Regenwürmer entdecken, die wir auch in unsere Tonne setzten. Die Kinder gaben jedem gefundenen Regenwurm einen Namen, bevor er in der Tonne verschwand.

In der Mitte unseres Projektes kam Frau Zimmer von der AWL, um mit uns das Thema zu vertiefen. Frau Zimmer brachte auch noch frische Komposterde mit. Jetzt wurde der Forschergeist unserer Kinder angesprochen. Die Kinder wurden mit Pinzetten und Lupengläser ausgestattet und erhielten ein Bestimmungsblatt für Tiere, die im Kompost leben.

Mit großem Eifer wurde versucht, ein Tier zu entdecken. Das gelang auch allen Kindern. Die gefundenen Kellerasseln, Regenwürmer und Ameisen wurden in den Lupengläser genau betrachtet. Nun wollen wir überprüfen, ob die Komposterde genug Nährstoffe hat. Dazu pflanzte sich jedes Kind eine Brunkbohne in einen kleinen Blumentopf. Wir hatten diese Pflanze ausgesucht, da sie schnell wächst und die Kinder so zügig ein Ergebnis hatten.

Nach der Pflanzaktion spielte Frau Zimmer ein Abschlussspiel. Ich bringe in den Kompost eine Eierschale. Das nächste Kind wiederholt alles und ergänzt ein weiteres Wort wie z.B., ich bringe in den Kompost eine Eierschale und eine Bananenschale. Und so geht es immer weiter, bis alle Kinder etwas in den Kompost gelegt haben.

Weihnachtsfeier 2010 – Große Bühne für die Frechdachse

Gleich öffnet sich die breite Tür zum „Großen Saal“. Drinnen herrscht noch Hektik. Sitzen die Kostüme, stimmt das Licht, letzte Regieanweisungen. Auf dem Programm steht „Lisa Lausemaus“, Uraufführung, ein selbstgeschriebenes Stück der Eltern.
Die Frechdachse haben sich draußen aufgestellt. Sie murmeln ganz aufgeregt – die Kleinen. Wann öffnet sich endlich die Tür?

Dann ist es soweit. Die Frechdachse stürmen herein – großes Staunen, ein langes „ooooh“ ertönt. Es duftet weihnachtlich, alles ist gemütlich eingeleuchtet. Die Vorstellung beginnt.
Lisa Lausemaus wartet auf Weihnachten und fragt sich, wo der Weihnachtsmann mit all den Geschenken bleibt? Sie hat einen Schneemann selbst gebaut. Und der bekommt ihren schönen warmen Schal. Als sie nach Hause geht, hört sie noch ein leises Tschilpen eines kleinen verletzten Vogels, der fürchterlich friert. Lisa Lausemaus rennt nach Hause, ohne dem kleinen Vogel zu helfen. Und da plagt sie doch das schlechte Gewissen. Die Geschichte hat ein Happy End…

Nach der Aufführung gibt es endlich all die leckeren Sachen, auf die die kleinen Frechdachse schon sehnsüchtig warten: Lebkuchen, Schokolade und warmen Kakao. Die Eltern und Erzieherinnen sitzen gemütlich bei Kaffee und Kuchen. Plötzlich klopft es an der Tür. Es wird mucksmäuschen still. Kommt jetzt der Weihnachtsmann? Langsam öffnen die Erwachsenen die Tür. Na, der Weihnachtsmann muss es wohl eilig gehabt haben. Zum Glück hat er einen Sack voller Geschenke da gelassen. Es wird behauptet, dass Marlene von den Hummeln ihn gesehen haben soll…

Zum besinnlichen Ausklang der Feier greift Frau Egbers in die Saiten und es werden viele schöne Weihnachtslieder gesungen.

Die Frechdachse bedanken sich herzlichst bei ihren Erzieherinnen und allen Eltern für diese tolle Weihnachtsfeier.