Tigerkinder und die Haustiere
Mittwoch, 2. November 2011 um 20:15Im Zeitraum von Mitte August bis Mitte September hat sich die Tiegergruppe mit dem Thema Haustiere beschäftigt.
Da boten sich jede Menge Ausflüge an, um den Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren praktisch näherzubrigen.
Der erste Ausflug in dieser Zeit führte die Tigerkinder und ihre drei Betreuerinnen in das Futterhaus an der Hamburgerstraße, dort gab es viel zu entdecken. Denn im Futterhaus gibt es schließlich nicht nur Futter, Käfige und Leinen, sondern auch Haustiere selbst. Besonders spannend zu beobachten waren Reptilen, wie Schlangen und Echsen, den meisten Spaß hatten die Tigerkinder bei den fidelen Mäuse, die in ihren Laufrädern tobten. Nachdem auch die bunten Zierfische bewundert wurden, machten sich die Tiger mit vielen neuen Eindrücken auf den Weg zum Tierheim, dort erwartete man sie bereits.
Während einer kleinen Wartepause, machten es sich alle bequem und ließen sich die selbstbelegten Brötchen schmecken. Denn mittlerweile war es bereits 12:00 Uhr und der Tigermagen knurrte. Nach der Stärkung ging es dann, in drei kleinen Gruppen, in das Tierheim.
Sofort wurden die Tiger von den Katzen begrüßt, während einige der Katzen sehr ängstlich waren, konnten die andern gestreichelt werden. Besonders gefiel den kleinen Tiger, dass die Katzen im Schwarzenbeker Tierheim, statt in trostlosen Käfigen, in liebevoll eingerichteten Räumen wohnen. "Das ist ja wie im Wohnzimmer, hier steht ein Sessel." und "Hast du das tolle Spielzeug gesehen, gehört es den Katzen?" waren die erstaunten Ausrufe der Kinder. Nachdem die Tiger einige Tage Zeit hatten ihre Erlebnisse zu verarbeiten und von ihnen zu lernen, kam dann schon die nächste große Überraschung. An zwei Vormittagen bekam die Gruppe Besuch von einer Hundetrainerin in Begleitung von drei Hunden. Nun konnten die Kinder zeigen, was sie in den vergangenen Wochen gelernt hatten. "Streichelt man fremde Hunde auf der Straße?" Und: "Warum darf man vor Hunden nicht weglaufen?"
Das Beantworten der Fragen war ein Kinderspiel, schwieriger wurde es, als die ganze Situation samt Hunden nachgespielt wurde. Doch auch dies meisterten die Tiger mit links, genauso, wie die Hunde ihre tollen Kunststücke. Nachdem auch das letzte Kind die anfängliche Scheu überwunden und mit einem der Hunde einen kleinen Spaziergang rund um Tische und Stühle absolviert hatte, war die Zeit um.
Für alle Tiger war dieser Vormittag eine wichtige Erfahrung, um die Theorie mit der Praxis zu verbinden und wahrzunehmen, dass es oft die gleichen Situationen sind, die uns und den Tieren nicht gefallen.
