Kinder haben Rechte – auf Zeit – Der Weltkindertag 2012

„Kinder haben Rechte! . . . auf Zeit“ – das war das Motto des diesjährigen Weltkindertags. Schon bei der Planung fiel uns schnell auf, wie wenig Zeit die Kinder eigentlich im Alltag für sich selbst haben. Auch der Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V. sagte in seiner Presseerklärung „Es stünde evangelischen KiTas gut an, auf das hinzuweisen, worauf es nach dem christlichen Glauben ankomme: „Ein Kind muss Kind sein dürfen. Es gibt keine Norm. Jedes Kind ist von Gott geschaffen und so geliebt, wie es ist.“ Kindliche Entwicklung ist eine ganz individuelle Sache, gegen alle Verplanung und den Leistungsdruck auch schon in den ersten Lebensjahren. Macht lieber weniger, aber dafür das, was Kindern Spaß macht.“

Ein irisches Sprichwort sagt: „ Als Gott die Zeit schuf, machte er viel davon.“ Warum nicht die Kinder fragen, was sie sich wünschen!

Gemeinsam setzten wir uns mit den Kindern zusammen und fragten, was sie gerne machen würden, wenn sie Zeit für sich hätten. Dabei kam einiges zusammen: Zeit zum Spielen, Zeit zum Backen, Zeit zum Fahrrad fahren, Zeit zum Verabreden, Zeit zum Kuscheln, mehr Zeit mit Mama und Papa verbringen! Also machten wir uns auf, diesen Tag in Ruhe zu gestalten.

Ein Kind muss Kind sein dürfen. Es gibt keine Norm. Jedes Kind ist von Gott geschaffen und so geliebt, wie es ist.

Wir begannen unseren Weltkindertag gemeinsam mit der Kindertagesstätte St. Elisabeth mit einem Gottesdienst in der St. Franziskus-Kirche. Mit Liedern, wie „Schenk uns Zeit“ und einem kleinen Theaterstück über Martha Meyer, die immer nur im Stress war und nie Zeit hatte, wurde der Gottesdienst gestaltet. Martha hatte nicht mal an ihrem Geburtstag Zeit, um sich auszuruhen und ein nettes Gespräch mit ihrem Geburtstagsbesuch zu führen. Manchmal hatte man den Eindruck, dass sie sich selbst überholen wollte.

Anschließend ging es dann wieder in die Kindertagesstätten zurück. Aber eine Überraschung wartete noch auf jede Gruppe. Denn zum Frühstück gab es einen liebevoll gepackten Teller mit frischem Brot, Butter, Marmelade und Honig. Wieder in der KiTa, konnte sich erst einmal jede Gruppe Zeit nehmen, um in Ruhe gemeinsam zu frühstücken.

Nach dem Frühstück trafen sich mehrere Gruppen und gestalteten zusammen ein „Farbenbüffet“, was später verzehrt wurde. Andere Gruppen nahmen sich Zeit mit den Kindern zu kochen, Geschichten vorzulesen, Tischspiele zu spielen oder etwas zu gestalten.

Dieser Tag brachte den Kindern und Erwachsenen viel Freude. Er erinnerte uns alle an die wichtigsten menschlichen Bedürfnisse, sich einmal Zeit zu nehmen und gemeinsam etwas zu tun.

von Petra Walker und Ann-Kathrin Homann

„Tabaluga und das leuchtende Schweigen“- Aufführung der Schulkinder

Etwas ganz Besonderes hatte sich die Projektgruppe „Tabaluga“ überlegt. Alle Schulkinder 2012 sollten sich an einem gemeinsamen Projekt beteiligen und so entstand eine Idee. Die zukünftigen Schulkinder trafen sich einmal in der Woche und probten für die Aufführung „Tabaluga und das leuchtende Schweigen“.

Die Geschichte „Tabaluga und das leuchtende Schweigen“ erzählt von der Liebe. Der kleine, grüne Drache Tabaluga fragt seinen Vater Tyrion, was eigentlich Liebe ist. Da er es nicht beantworten kann, macht sich Tabaluga auf den Weg, um eine Antwort auf seine Frage zu finden. Mit seinem geheimnisvollen Jadestein, mit dem sich Tabaluga an jeden beliebigen Ort versetzen kann, macht er sich auf den Weg und entdeckt den Regenbogen, das Halbkind – bestehend aus Sonne und Mond -, die Roboter mit ihren lauten Rhythmen, die wie ein Herzschlag tief aus der Erde kommen. Keiner von ihnen kann ihm erklären, was Liebe ist.

Tabaluga trifft auf seiner Reise merkwürdige Gestalten wie die Traumfrau, Daimon den Hass mit seinen Schlangen Bilingua und die Eisprinzessin, die Tabaluga zu Eis werden lassen möchte. Er flieht und trifft auf die fröhlichen Gesellen, die ihn mitnehmen möchten, da er sterben soll. Aber es war ein Irrtum, nicht Tabaluga soll sterben, sondern sein Vater Tyrion. Tyrion wird von dem Hass und den vier Winden mitgenommen und ein Blitzschlag trifft ihn. Tyrion ist sofort tot. Durch den Tod seines Vaters lernt Tabaluga endlich kennen, was Liebe ist.

Mit viel Fleiß und wöchentlichen Proben haben die Erzieherinnen und die Schulkinder sich auf den großen Tag vorbereitet. Am Dienstag, den 12. Juni war es endlich soweit. In der St. Franziskus Kirche wurde die Kulisse aufgebaut. Kostüme wurden in Heimarbeit mit Unterstützung einiger Mütter genäht und die Dekoration mit den Kindern gemeinsam gestaltet.

Mit Hilfe und Unterstützung von Herrn Bölcker wurden die Kinder mit Mikrofonen ausgestattet und dann war es soweit, die Aufführung konnte beginnen. Mit der Musik von Peter Maffay von „Tabaluga und dem leuchtenden Schweigen“, freuten sich die Besucher in der St. Franziskus-Kirche mit den Akteuren über die gelungene Veranstaltung. Für mehr als 40 Kinder und die Erzieherinnen aus dem Vorbereitungsteam war dieser Tag unvergesslich. Sie erhielten für die schöne und gelungene Aufführung riesigen Applaus.

Das Bild von Tabaluga schmückt immer noch die KiTa und erinnert an den tollen Erfolg. Das Tabalugateam, bestehend aus Birgit Zierath, Nicole Jakobs, Anja Sommer und Christine Hamdorf, möchte sich bei allen Beteiligten noch einmal recht herzlich bedanken.

von Anja Sommer

Frechdachse ganz groß – Der Weihnachtsgottesdienst 2011

Beim Weihnachtsgottesdient am 22.12.2011 in der St. Franziskus Kirche warendiesmal die Frechis an der Reihe eine Aufführung beizusteuern.

Und sie waren toll!

Schon Monate vorher wurde von Allen viel gelernt und geprobt. Somit mussten sich die Zwerge zwischen 1 und 6 Jahren nicht nur die Lieder für die minimusiker-CD merken, sondern auch ihren Text für das Krippenspiel. Ok die Texte waren meist nur für die Großen ab 4, aber auch die Kleineren haben ihre Rollen toll gespielt. Sicher haben auch alle fleißig beim Basteln der passenden Verkleidungen und Masken geholfen.

Vielen Dank an Annie, Christine und Nele für die fantastische Auffuehrung und die Erinnerung für die kleinen Frechdachse an Weihnachten 2011.
Auch vielen Dank an Pastor Schoer, das er neben Videos während der Aufführung, auch Photos nach dem Gottesdienst zugestimmt hat.

Anmerkung der Redaktion :
Vielen Dank an Frau Rosenboom für diesen Artikel. Wir, die Zwerge, freuen sich über jede Mithilfe/Mitarbeit der Eltern.
Wenn auch Sie einen Artikel für unsere Website schreiben möchten, dann schicken Sie uns diesen einfach per Mail an webmaster@schwarzenbeker-zwerge.de.
Jeder Artikel ist willkommen (gerne auch mit Fotos).

In 80 Tönen um die Welt

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Eine Aufführung sollte es wieder sein, aber nicht in der Advents- und Weihnachtszeit.

Viele neue Tänze haben die Musik-Garten Kinder gelernt. Witzig und reizvoll war es, wenn wir Lieder aus anderen Ländern gesungen haben. Die Kinder hatten riesigen Spaß dabei. Das war es doch! Warum suchten wir nach einer Idee für die Aufführung? Die Kinder wussten selbst, was ihnen Spaß machte! Eine neue Reise um den Erdenball sollte es werden. Der Titel der Aufführung war ebenfalls schnell gefunden: „In 80 Tönen um die Welt“. Jetzt konnte es losgehen!

Am 17. Juni begrüßten die Kinder der Vor- und Nachmittagsgruppe des Musik-Gartens die Eltern, Großeltern und die Geschwisterkinder mit dem Lied “Sawubona“ – „Freut uns sehr, euch zu seh´n“ zur musikalischen Weltreise um den Erdenball. Maximilian nahm alle Anwesenden mit auf die Reise durch die wunderbare Welt der Musik und Emma erklärte wie es geht. Wir reisten mit der Kraft der Fantasie und hörten Musik, die wir sonst nicht so oft hörten. Dann ging es einfach los.

Einsteigen in ein Flugzeug und mit dem Lied von Volker Rosin „Wir fliegen nach Amerika“ waren schon viele Länder bereist. Das war ein langer Flug und trotzdem blieben noch Träume. Ein Land mit Trommeln, Elefanten und viel Sonnenschein sollte es sein. Natürlich Afrika! Kinder mit bunten Tüchern begrüßten die Anwesenden mit einem fröhlichen „Salibonani“. Auf Deutsch ist es ein Begrüßungslied. Die Kinder in Afrika singen es aber auch, wenn sie den lang ersehnten Regen begrüßen. Passend zur Weltmeisterschaft in Afrika entstand 2010 das Bewegungslied „Zimbole´“. Damit feuerte man die eigene Mannschaft an. Dieser Tanz machte so viel Spaß, dass die eigene Mannschaft eigentlich gar nicht mehr verlieren konnte, meistens jedenfalls!

Nach Amerika sollte es gehen, um die Freiheitsstatue, die Golden Gate Bridge und das Weiße Haus zu sehen. Wir landeten direkt auf einer großen Farm und wurden mit einem herzlichen „Good morning“ begrüßt. Dabei begleiteten sich die Kinder mit den Triangeln.

Raten mussten die Zuschauer, als es in das nächste Land ging. Annika stellte die Frage: „Also, die Menschen dort essen gern Reis, mit Stäbchen, wie ein jeder weiß? Sayonara!“ Schnell war die Lösung gefunden und es ging weiter nach Japan. Zur japanischen Musik tanzten die Kinder einen Fächertanz.

Von Japan ging es weiter nach Australien. Der Kookaburra oder der lachen Hans, wie die Aborigines den Nationalvogel nennen, hatte es den Kindern angetan. Sein Ruf klingt wie das Lachen eines Menschen. Er weckt die Menschen, damit sie sich den Sonnenaufgang anschauen können. Aber wie kommt man musikalisch von Australien wieder nach Hause? Ganz einfach, mit dem Känguru-Lied. Ein australischer Buschmann fing das Känguru ein, dieses wollte aber nicht gefangen sein und boxte den Farmer k.o. Anschließend verschwand es auf einem Schiff und erst im Hamburger Hafen sprang es über die Pier. Und wer schnell genug hinschaute konnte es sogar an der Tür der KiTa sehen.

Damit war die musikalische Weltreise am Ende und wir sagten Tschüs, bis zum nächsten Mal. Ciao, Au Revoir, Bye-Bye und Aufwiederhören.