Der besondere Bundesweite Vorlesetag in der KiTa „St. Franziskus“

Ausländische Eltern lesen in ihrer Muttersprache vor

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, STIFTUNG LESEN und DEUTSCHE BAHN STIFTUNG. Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Bundesweite Vorlesetag mittlerweile über 135.000 Vorleserinnen und Vorleser. Darunter auch Prominente und Politiker wie z. B. die Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble und Andrea Nahles, die Journalistinnen Gundula Gause, Maybrit Illner, Marietta Slomka und Linda Zervakis sowie die Moderatoren Palina Rojinski, Peter Kloeppel und Sven Voss, die sich im Jahr 2016 engagierten.
Die Kindertagesstätte „St. Franziskus“ beteiligt sich in diesem Jahr an dem 14. Bundesweiten Vorlesetag mit einer ganz besonderen Aktion. Ausländische Eltern lesen den Kindern in ihre Muttersprache aus Kinderbüchern vor. So erfahren die Kinder aus der Sprach-KiTa wie es klingt, wenn eine Mutter oder ein Vater in der Sprache ihrer Herkunft einen Text aus einem Kinderbuch vorliest.

Als diese Idee in der Kita aufkam, haben sich spontan sieben Eltern bereit erklärt, vorzulesen. Dazu haben sie bereits mit großem Engagement die Kinderbücher ausgesucht und die deutschen Texte in ihre Muttersprache übersetzt. Alle werden sich am Freitag, dem 17. November oder am Montag, dem 20. November in der KiTa treffen. Dort werden die Seiten der Bilderbücher als Bilderbuchkino an die Wand projiziert und alle hören gemeinsam den Vorleserinnen und Vorlesern zu. Die Kinder hören zuerst die Texte in der ausländischen und dann in der deutschen Sprache. Danach können sich Gespräche über die Sprache, den Buchinhalt oder das gemeinsam Erlebte ergeben.

Diese besondere Form des Bundesweiten Vorlesetages stellt das Vorlesen mit dem gemeinsamen Sprechen und Hören in den Mittelpunkt. Gleichzeitig fördert sie das Kennenlernen von Fremdsprachen und die Integration von nichtdeutschen Familien.

Zum Abschluss gibt es für alle noch eine kleine Überraschung, die an diesen besonderen Tag erinnern soll.

Wir sind eine singende Kindertagesstätte

Die Zukunftsmusiker

Seit mehreren Jahren gibt es den „Musik-Garten“ als gruppenübergreifendes Angebot für Kinder ab vier Jahren, die Freude an Musik, Bewegung und Gesang haben. In diesem Jahr hat sich unsere Kindertagesstätte um das dm-Projekt „Singende Kindergärten“ beworben und den Zuschlag erhalten.

Acht Monate lang nehmen zwei pädagogische Fachkräfte an mehreren ganz- und halbtägigen Workshops teil. Zusätzlich werden sie von einer Musikpädagogin betreut, die an mehreren Tagen in unserer Einrichtung  gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften und den Kindern das Gelernte vertieft.

Im Mittelpunkt stehen das Singen in kindgerechter Stimmlage und Bewegungen. Das macht den Kindern nicht nur Freude, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl und das Selbstvertrauen. Es schult das Gehör, die Körperspannung und die Konzentration. Die Sprache und die Artikulation werden verbessert und gefördert.

Gemeinsam üben die pädagogischen Fachkräfte mit den Kindern aus der Delfingruppe und den Waldameisen Bewegungslieder, Stimmspiele, Stimmspielgeschichten, rhythmische  Bewegungs- und Tanzlieder sowie Einzelstimmbildung. Alltägliche Situationen werden mit kleinen Liedern verknüpft. Das traditionelle Liedgut wird belebt und bleibt dadurch erhalten.

Damit die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern zu Hause singen und tanzen können, erhält jedes Kind der Kindertagesstätte im Laufe des Projekts drei kleine Liederbüchlein „Lass uns singen!“. Das Heft Nummer eins ist in den Osterkörbchen versteckt. Da die Kinder bereits viele Lieder kennen, werden sie begeistert mit einstimmen.

Trommelzauber im KiTa-Dschungel

Schon lange vor dem großen Fest war das Thema des diesjährigen Sommerfestes in den Räumen der KiTa zu erkennen. Die Flure und die Gruppenräume waren mit Lianen und wilden Tieren dekoriert.

Der Tag begann mit einem Familiengottesdienst zur Einführung der neuen KiTa-Kinder am 25. August um 9.30 Uhr in der St. Franziskus-Kirche. Wie durch einen Zauber verwandelten sich einige Kinder bei dem Lied „Die wilden Tiere in Afrika“ in einen Affen, einen Elefanten, eine Schlange, einen Leoparden oder einen Löwen. Bei der anschließenden Begrüßung der neuen Kinder kamen diese gemeinsam mit ihren Eltern durch den Dschungelbogen und die Mitarbeiterinnen übergaben das Gruppensymbol. Nach dem schon traditionellen Gottesdienst waren alle zum Sommerfest in die KiTa eingeladen.

In der KiTa angekommen, erhielt jeder ein Begrüßungsgetränk und konnte sich beim Förderverein „Schwarzenbeker Zwerge“ mit Pommes und Würstchen stärken. Einige gingen auch an das reichhaltige Kuchenbüffet, das die Eltern gespendet hatten.

Diejenigen, die sich zu den Workshops vom „Trommelzauber-Team“ angemeldet hatten, fanden in der Mehrzweckhalle ihre Percussion-Instrumente, Djemben aus Afrika. Und dann ging es los. Bernhard Heitsch vom Trommelzauber-Team erklärte den Kindern wie eine Djembe aufgebaut ist, woher sie kommt und übte mit den Kindern, wie man laute und leise Töne trommeln kann. Alle Kleinen und Großen waren mit Begeisterung dabei.

Auch bei den verschiedenen Aktivitäten, die die Mitarbeiterinnen rund um die KiTa aufgebaut hatten, ging es afrikanisch zu. So konnten die Kinder Tiermasken, Ketten und Armbänder mit bunten Federn und Perlen oder Rasseln gestalten, sowie ein Löwenwurfspiel, Bananenklau oder den Obstschalenlauf bewältigen.

Der große Höhepunkt des Tages war das Trommel-Mitmach-Konzert um 14.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf dem Außengelände. Dazu waren alle Kinder und Erwachsene eingeladen, sich mit Bernhard Heitsch auf eine Reise nach Afrika zu begeben. Er erzählte die Geschichte, in der die Trommelkinder das Dorf in Afrika besuchen, in dem die Trommeln hergestellt werden. Mit dem Flugzeug ging es nach Afrika, dann folgte ein langer Fußmarsch bis zum Dorf. Unterwegs sahen die Kinder viele Tiere und erlebten so manches Abenteuer. Gemeinsam wurde gesungen und getrommelt. Nach einer guten Stunde landeten alle wieder in Hamburg auf dem Flughafen und freuten sich über die musikalische Reise ins Dorf der Trommeln. Ein großer Spaß für die kleinen und großen Besucher des Sommerfestes „Trommelzauber im KiTa-Dschungel“. Vielen Dank an Bernhard Heitsch und seine Assistentin vom Trommelzauber-Team. Noch heute erklingen in manchen Gruppen leise oder laute Trommelschläge. Wer mehr zum Trommelzauber erfahren möchte, findet unter www.Trommelzauber.de weitere Informationen.

von Iris und Reinhold Thiede

Musik-Garten feiert beim Sommerfest auf der Wiese

Am 08. Juni war es soweit. Die Kinder des Musik-Gartens hatten ihre Eltern und Geschwister zum Abschlussfest „Beim Sommerfest auf der Wiese“ eingeladen.

Begonnen wurde mit einem köstlichen Büffet, das die Eltern mit vielen Leckereien zusammen getragen hatten. Nach der Stärkung wurde es Ernst. Die Musik-Garten-Kinder trafen sich zu den letzten Vorbereitungen in der Halle. Es herrschte große Aufregung, sitzt das Kostüm auch richtig, sind alle Instrument, die benötigt werden am richtigen Platz oder haben wir noch etwas vergessen?

Die Kleinen und die Großen im Musik-Garten waren sehr aufgeregt. Und dann war es soweit. Die Eltern und Geschwister nahmen in der großen Halle Platz.

Katharina begrüßte die Gäste zum Sommerfest auf der Wiese für Groß und Klein und dann ging es los. Die Kinder hatten Lieder und Bewegungen zum Thema eingeübt und präsentierten ihr Können in der Aufführung. Wer bei dem Lied „Beim Sommerfest auf der Wiese“ gut aufgepasst hatte, wusste welche Tiere noch bei dem Fest dabei sein würden. Da machte sich ein Marienkäfermann auf die Suche nach einer Frau und auch eine Marienkäferfrau war auf der Suche nach einem Mann. Und wie durch einen Zufall fanden sich beide und erlebten vieles auf ihrem Flug durch die Welt. Am Ende waren sie eine glückliche Familie mit drei Marienkäferkindern. Nicht nur Marienkäfer lieben Blüten und Sonne, auch andere Tiere genießen die Wärme. Sie leben ihren eigenen Traum, egal ob auf der Blume oder im Baum.

Auch eine Hundeband war auf dem Sommerfest vertreten. Mit Stimme und Instrumenten wollten sie versuchen, das Publikum zu begeistern. Wenn es gefallen hat, kann man sie buchen. Beim Lied und Tanz des Tausendfüßlers, klapperten tausend Füße mit. Es ist unglaublich wie es klingt, wenn tausend Füße tanzen gehen. Beim Lied „Hoppelhase Hans“ von Volker Rosin hielt es auch die Gäste nicht länger auf den Stühlen und alle machten begeistert mit. Zum Abschluss der Aufführung gab es ein Gesangskonzert aller Tiere.

Unter großem Beifall endete die Aufführung und strahlende Kinderaugen zeigten ihre Freude über die gelungene Veranstaltung. Zum Abschied erhielten alle künftigen Schulkinder des Musik-Gartens eine kleine Schultüte, verbunden mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt. Alle Kinder und Eltern hatten viel Spaß, so dass es mit Sicherheit im nächsten Jahr wieder ein gemeinsames Fest geben wird.

Der Musik-Garten ist ein gruppenübergreifendes Angebot in der KiTa, in dem sich Kinder ab vier Jahren einmal wöchentlich zur musikalischen Früherziehung aus allen Gruppen treffen. Mit viel Spaß und Freude an der Musik, Instrumenten und Tanzbewegungen werden sie an das Thema herangeführt. Beim Mitmachen entdecken die Kinder ihr Rhythmus- und Bewegungsgefühl, fördern ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit, entwickeln ihre motorischen Fähigkeiten und haben gemeinsam viel Spaß beim Musizieren.

von Iris und Reinhold Thiede

Nikolausfeier im Musik-Garten

Voller Erwartung kamen die Kinder des Musik-Gartens am 06. Dezember zur gemeinsamen Nikolausfeier der Vor- und Nachmittagskinder in die Halle. Schon die Wochen davor war bei den Kindern die Anspannung groß und jeder fragte sich: wird er wohl kommen, der Nikolaus? Frau Thiede hatten dem Nikolaus einen Brief geschrieben und ihn, falls er es schaffen würde, zur Feier des Musik-Gartens eingeladen. So gaben sich die Musik-Garten-Kinder ganz viel Mühe beim Lernen der Nikolauslieder, die sie dem Nikolaus vorsingen und spielen wollten.

Umso größer war die Enttäuschung der Kinder, als sie am Nikolaustag in die Halle kamen. Von dem Nikolaus war weit und breit nichts zu sehen. Vielleicht hatte er ja doch in der Nacht so viel zu tun gehabt, dass er den Tag einfach verschlafen hatte. Bei den Kindern zu Hause war er gewesen, denn in den gut geputzten Schuhen wurden viele Leckereien gefunden.

Schade, dass der Nikolaus nicht kam. Dann hatte Tom eine Idee. „Wir können den Nikolaus ja ganz laut rufen. Vielleicht kommt er dann doch noch in den Musik-Garten!“ Gesagt, getan! Aber auch das half nicht. Der Nikolaus blieb weg. Vielleicht sollten wir ein Nikolauslied singen. Ein beliebtes Nikolauslied im Musik-Garten ist das Lied „Nikolaus, Nikolaus, pack die Taschen aus“. Die Kinder sangen es und begleiteten sich dabei mit Schellenkränzen und dann . . . mitten in dem Lied war an der Tür ein Klopfen zu hören. Erst war es nur ganz leise, aber dann wurde es immer lauter, die Tür ging auf und herein kam der Nikolaus.

Von den Kindern kamen Äußerungen wie: „den kenn ich!“ oder „es gibt doch gar keinen Nikolaus oder doch?“ Erstaunt waren die Kinder über das goldene Buch, das der Nikolaus mitbrachte und in dem einiges geschrieben stand. Der Nikolaus wusste ganz viel über die Musik-Garten-Kinder, dass sie gerne singen und viel Freude an den Liedern haben und sich gerne selbst mit verschiedenen Instrumenten begleiten. Aber er wusste auch, dass es manchmal Kinder gibt, die sich mit anderen Kindern streiten. Das fand er nicht so gut und die Musik-Garten-Kinder versprachen, dass sie im nächsten Jahr besser aufeinander achten und sich nicht mehr streiten wollen. Nach mehreren Gedichten und einem weiteren Nikolauslied verteilte der Nikolaus aus seinem Sack eine Tüte an jedes Kind. Wenn man die Tüte etwas bewegte, konnte man ein helles Rascheln hören – also eine musikalische Nikolaustüte.

von Iris Thiede

Die Preisträger der Ausstellung „Alles hat seine Zeit – Zeit zum Wachsen – Zeit zum Ernten“ stehen fest

In der Zeit vom 28. September bis zum 11. Oktober 2012 präsentierten die Kinder der verschiedenen Kurse der Kreativ-Werkstatt und Familien der Kindertagesstätte „St. Franziskus“ ihre Arbeiten zum Thema: „Alles hat seine Zeit – Zeit zum Wachsen – Zeit zum Ernten“ in der St. Franziskus-Kirche. Diese Ausstellung war ein Beitrag zu dem Projekt „Ein Herzogtum für Kinder 2012“, das der Kreisjugendring veranstaltete. Besucher, die an den Erntedankgottesdiensten, Konzerten und weiteren Gottesdiensten teilnahmen, hatten durch die Vergabe von Punkten die Arbeiten bewertet. Mittlerweile stehen die Preisträger fest. In einer kleinen Feierstunde in der KiTa „St. Franziskus“ fand die Prämierung der fünf besten Arbeiten statt. Dazu waren alle Teilnehmer der Ausstellung herzlich eingeladen. Die Preise, die die Gewinner erhielten, hat der Förderverein „Schwarzenbeker Zwerge“ gestiftet.
Den 5. Platz belegten die Kinder der Kreativ-Werkstatt Kurs 3 mit 24 Punkten. Ihr Ausstellungs-beitrag war eine große Sommerblumenwiese. Sie erhielten kleine Taschen mit Malutensilien.

Familie Klaffka errang mit dem Werk „Alles hat seine Zeit“ den 4. Platz mit 39 Punkten. Sie erhielten einen Gutschein von „Made by you“ – Keramik selbst bemalen.
Mit ihren Arbeiten „Feen – Zeit zum Träumen“ zählten die Kinder der Kreativ – Werkstatt vom Kurs 3 mit 40 Punkten noch einmal zu den Gewinnern. Für diesen dritten Platz wurden sie mit einem Ausflug am 09.11.2012 nach Bergedorf zu den GalerieKIDS ausgezeichnet. Dies ist eine Kinder-Kunstausstellung, die die Bergedorfer Zeitung ins Leben gerufen hat. Grundschulklassen und Hortgruppen stellen dort ihre fantasievollen Objekte, Skulpturen und Bilder zum Thema „Die vier Elemente“ aus.

Am 13.11.2012 konnten die Kinder der Kreativ-Werkstatt Kurs 1 ihren Preis für den 2. Platz, einen Besuch der Hamburger Kunsthallen, einlösen. Sie haben mit ihren Aquarellen „Sonnen-blumen“ von den Besuchern der Kirche 51 Punkte erhalten.

Mit 58 Punkten erreichte die Familie Egbers den 1. Platz. Sie nannten ihr Aquarell „Zeit zum Wachsen, Zeit zum Ernten“. Sie werden am 2. Dezember mit Bernhard Sdun, Mitarbeiter des Künstlerhauses Lauenburg und anderen Kunstinteressierten nach Hamburg fahren, um dort die Kunsthalle zu besuchen. Die Veranstaltung dort lautet: „Begegnung mit spanischen Malern“. Anschließend besuchen sie das Künstlerzentrum „Die Dose“, um dort die Künstlerin Alexa Grande kennen zu lernen und mit ihr gemeinsam zu malen.

Für die Teilnahme aller Familien, die durch ihre Arbeiten die Ausstellung bereicherten, möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Auf die Plätze fertig los – unsere Kleinen sind jetzt groß

Am Freitag den 15.06.2012 fand unser diesjähriger Schulanfängerausflug statt.

Mit Rucksack gerüstet warteten 45 Kinder und 6 Erzieherinnen gespannt auf den Bus, der uns zum Schweriner Zoo brachte. Um 10.00 Uhr am Ziel angekommen, warteten viele aufregende Dinge auf uns. Nachdem wir uns gestärkt haben, ging die Entdeckungstour los. Mit Neugierde betrachteten wir die verschiedenen Tiere. Ganz schön lange Hälse hatten die Giraffen, wie viele Streifen so ein Zebra wohl hat?

Bei den Wildschweinen warteten Frischlinge auf uns. Doch was ist das, die haben ja Punkte. Zwischendurch bei den Spielgeräten machten wir Halt, um uns zu stärken, damit die Reise weitergehen konnte.

Die Erdmännchen sind ganz schön schnell, doch einen Blick auf ihre Babys konnten wir trotzdem bekommen. Direkt vor uns dann die Arche Noah aus Holz. Ein Ausflug auf das Schiff musste sein.

Danach ging es weiter zu den Pinguinen und der Löwe durfte natürlich auch nicht fehlen. Der lag erschöpft in der Sonne und döste. Auch wir waren von dem langen Spaziergang mittlerweile erschöpft und mussten auch langsam zurück. Bevor es dann wieder Richtung Schwarzenbek ging haben wir noch mal den Durst gestillt. Auf der Rückfahrt tauschten wir uns mit unserem Sitzpartner über den schönen Ausflug aus. Um 16.00 Uhr waren wir wieder glücklich an der Kita angekommen. An diesem schönen Ausflug werden wir uns noch lange erinnern.

von Petra Walker

Sonnenwoche 2012

Wer hat die Sonne denn gemacht,
den Mond und all die Sterne?
Wer hat den Baum hervorgebracht,
die Blumen, nah und ferne?
Wer schuf die Tiere, groß und klein,
wer gab auch mir das Leben?
Das tat der liebe Gott allein,
drum will ich Dank ihm geben.

So begann in der Kindertagestätte St. Franziskus jeden Tag die gemeinsame Andacht in der Turnhalle. Hintergrund war die Sonnenwoche, die an vielen Orten der Nordkirche stattfand. Sie stand unter dem Motto „Sonne, Licht und Schatten – Klimaschutz für kleine Leute.“

Mit großer Erwartung sah man die Kinder in die Turnhalle kommen. Jeden Tag wurde von der Schöpfung der Erde, dem Himmel, der Sonne und dem Mond erzählt. Gott ist da, auch wenn wir ihn nicht sehen. Gottes Liebe ist wie die Sonne, sie scheint für dich und für uns alle. Er gibt uns mit seinen Sonnenstrahlen ein Zeichen der Wärme. Dies wurde durch kleine Einheiten und der Kirchenmaus „Trudi“ von Anja Sommer aus der Pinguingruppe dargestellt und erzählt.

Die Kinder durften selber Sonnenstrahlen sein. Sie wurden gemeinsam mit den Erzieherinnen durch eine Phantasiereise auf eine wunderschöne, saftige Wiese geschickt. Die frische Luft ist gefüllt mit Sonnenstrahlen. Die Sonne bedeutet Leben für die Menschen, die Tiere und die Pflanzen. Gottes Liebe ist wie die Sonne. Sie wärmt uns und gibt uns Kraft.

Als Zeichen Gottes Wärme und Licht wurde eine Kerze angezündet.

Gemeinsam wurden verschiedene Lieder wie „Danke für diesen guten Morgen“, „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“. Am Ende jeden Tages wurde ein gemeinsamer Segen gesprochen.

Abschluss der Woche war eine gemeinsame Andacht, vorbereitet von Nicole Jakobs und Anja Sommer. Hier stellte jede Gruppe das vor, was in der Sonnenwoche erarbeitet wurde.

Die Rumpelwichte führten einen Sonnentanz auf. Um die Haut vor den Sonnenstrahlen zu schützen bastelten die Tiger einen Sonnenhut und einen Sonnenschirm. Die Delfine experimentierten und die Löwenzähne gestalteten Schattenbilder der Kinder. Die Frechdachse erzählten eine Geschichte, die die Kinder danach gezeichnet haben. Ein Schattenspiel wurde von den kleinen Strolchen dargestellt. Die Kinder haben dies mit großen Augen verfolgt.

Mit dem Lied „Du hast uns deine Welt geschenkt“ und dem Segen wurde die  gemeinsame Sonnenwoche abgeschlossen.

von Anja Sommer

Das verlorene Schaf – Die KiBiWo in der KiTa

Einmal erzählte Jesus von einem kleinen Schaf. Es gehörte mit 99 anderen Schafen zu einer großen Herde. Die meisten Tiere waren größer und stärker. Doch auf alle Schafe achtete der gute Hirte. Er kannte jedes Tier mit seinem Namen, selbst das kleinste Schaf. Bei einer Herde von 100 Tieren laufen alle weit auseinander und der Hirte hatte gemeinsam mit seinem Hund große Mühe, alle zusammenzutreiben. Und eines Tages geschah das Unglück, am Abend fehlte ein Schaf. Ausgerechnet das Kleinste. So erzählte Jesus die Geschichte vom verlorenen Schaf und wie der Hirte es wiedergefunden hat. Aber das Wichtigste sagte er am Schluss:“ Vergesst nicht, ich bin für euch alle ein guter Hirte. Ich habe euch lieb, ich suche euch, ich suche jeden.“

Zu diesem Thema fand vom 12. März bis zum 16. März. 2012 unsere Kinder-Bibel-Woche statt.

Gemeinsam mit Pastor Schöer, Frau Pokoiewski und den Mitarbeiterinnen wurde die Geschichte in Abschnitten erzählt, nachgespielt und gesungen. Hierfür trafen wir uns jeden Vor– und Nachmittag in der Turnhalle.

Anschließend wurde in den einzelnen Gruppen mit verschiedenen Materialien und Techniken dazu gebastelt, gekleistert, geklebt und gemalt.

Die Kinder-Bibel-Woche endet mit einem Gottesdienst am Freitag, 16. März 2012 um 9.00 Uhr und um 16.00 Uhr in der St. Franziskus–Kirche. Gemeinsam mit den Eltern feierten wir den Gottesdienst.

von Susanne Schönrock und Marlene Jonas

Malmäuse erkunden die Kunsthalle

Bevor wir von unserem Ausflug berichten, wollen wir uns kurz vorstellen:
In unserer Kindertagesstätte gibt es ein gruppenübergreifendes Angebot, die Kreativ-Werkstatt. Die Kinder, die hier einmal wöchentlich für eine Stunde zusammen kommen, nennen sich die „Malmäuse“ und sie  haben Spaß und Freude am Darstellen und kreativen Gestalten. In einem Kindertagesstättenjahr werden drei Kurse mit jeweils 10 Stunden angeboten.

Am 08. November endete unser erster Kurs in diesem KiTa-Jahr. Als Abschluss und Höhepunkt planten wir diesmal einen Besuch der Hamburger Kunsthalle. Schon die Bahnfahrt nach Hamburg war für unsere Malmäuse aufregend. In Hamburg angekommen, führte uns ein kurzer Weg zur Kunsthalle. Das große Gebäude mit der mächtigen Kuppel beeindruckte uns schon von außen. Drinnen wurden wir von unserer zuständigen Kunstpädagogin, Frau Ute Klapschuweit begrüßt.

Dann war es endlich soweit. Nach einer kurzen Einweisung, wie man sich in den Räumen des Museums verhält, folgten wir ihr zu dem ersten Bild. Frau Klapschuweit führte uns in das Thema „Engel“ ein. Im Gespräch forderte sie die Kinder auf, die Engel die auf dem Bild zusehen waren, zu beschreiben. Sie fragte, was Engel sind und wozu sie da sind. Die Kinder erzählten stolz, dass sie diese Geschichte, die dort dargestellt war, aus der Bibel kennen. Sie berichteten von  Maria und Josef, die ein Baby erwarteten. Als Jesus geboren wurde, begrüßten die Engel das Kind.

Wir werden uns noch lange an diesen Ausflug erinnern!

Wir schauten uns weitere Bilder der alten und neuen Meister an. Die Kinder entdeckten Engel mit verschiedenen Musikinstrumenten, Engel mit schönen Gewändern und großen Flügeln, ernste und fröhliche Engel. Auf einem weiteren, sehr großen Bild, spielten die Engel mit goldenen Kugeln. Auf einem weiteren Bild gab es sehr fröhliche Engel zu entdecken, die den frühen Morgen begrüßten. Das Morgenrot verfärbte die Wolken in ein Rosarot. Auf einem anderen Bild war ein Engel nur als kleiner hellblauer Tautropfen im gelben und orangefarbenen Licht zu sehen. Es war schon sehr interessant, in welchen unterschiedlichen Darstellungsweisen die Künstler uns Engel nahe bringen können.

Auch die kleinen Malmäuse hatten zwischendurch die Aufgabe sich einige Skizzen von Engeln zu machen.

Nachdem wir die unterschiedlichsten Eindrücke über die Engel und ihre Maler sammeln konnten, durften die Kinder nun selbst kreativ werden. Dazu gingen wir in eine richtige kleine Kunstwerkstatt. Hier erhielten die Kinder große Zeichenblätter und Wachsmalstifte. Sie zeichneten mit Hilfe ihrer Skizzen ihre eigenen Engel. Jeder hatte seine  Vorstellung von einem Engel. Doch für alle Kinder schien es wichtig zu sein, sie sehr bunt darzustellen. Nachdem die kleinen Kunstwerke fertig waren, wurden sie mit einem Spray fixiert und eingesammelt. In der KiTa werden die Zeichnungen zu einer Collage zusammengestellt und zur Besichtigung im Hausflur ausgehängt.

Sicherlich werden uns in Zukunft und gerade in der bevorstehenden Weihnachtszeit noch viele Engel begegnen. Dann werden sie uns sicherlich noch oft an diesen tollen Ausflug erinnern.

Die Malmäuse haben ihre ersten eigenen Erfahrungen mit Arbeiten großer Künstler gesammelt und gelernt genauer hinzuschauen. Der Besuch in der Kunsthalle hat allen viel Spaß bereitet. Wir danken Frau Klapschuweit für den schönen Nachmittag.