Unsere Großen kommen in die Schule

Schon seit einigen Wochen ist die Aufregung bei den zukünftigen Schulkindern groß. In den Gruppen wurden gemeinsam mit den Eltern die Abschlussfeste gefeiert. Am Ende der Feier überreichten die Mitarbeiterinnen die selbst gebastelten Schultüten an die Schulkinder und mit lautem „Gesang“ oder mit Instrumenten wurden sie „rausgefegt“. Jetzt konnte für sie ein neuer Lebensabschnitt beginnen.

Doch es gab noch mehr zu erleben. Mit dem Bus fuhren die Schulanfänger in den Wildpark „Schwarze Berge“. Hier gab es für unsere „Großen“ viel zu entdecken. Viel zu schnell war der erlebnisreiche Tag zu Ende und der Beginn in der Schule rückt jeden Tag ein Stückchen näher.

So gab es noch einmal viel Aufregung in der KiTa, als Pastor Schöer am Donnerstag, den 20. Juni 2013 die Schulkinder der Vor- und Nachmittagsgruppen in einer internen Feierstunde gemeinsam mit den kleineren Kindern verabschiedete. Auch bei diesen Feiern stehen die zukünftigen Schulkinder im Mittelpunkt.

Dann war es soweit. Am Vormittag fand die kleine Feier in der Turnhalle und am Nachmittag im Gruppenraum der Murmeltiere statt. Die Räume wurden jeweils feierlich durch ein Kreuz geschmückt, das alle Gruppensymbole der einzelnen Gruppen enthielt.

Zum Abschluss bekamen die Schulkinder von Pastor Schöer den Segen und einen Schutzengel, der sie auf dem Weg in die Schule begleiten soll.

Wir sagen Arivederci, bye-bye, Adieu, Hastalavista, Tschüß und Auf Wiedersehen und wünschen unseren Schulkindern viel Mut, Freude, Neugier und Spaß am Lernen in den Schulen.

von Anja Sommer und Iris Thiede

Die 4 Jahreszeiten auf dem Bauernhof

Alles fing im Winter mit einem Brief von Susanne Uhrbrook an.

In diesem Brief erzählte sie uns, dass noch nicht viel zu tun sei auf dem Bauernhof. Alles ruht sich aus. Der Kater liegt faul auf dem Sofa, aber sie freut sich auf uns, wenn wir das erste Mal zu ihr kommen. Im März war es dann soweit. Mit vollgepackten Rucksäcken und guter Laune startete die Autokolonne mit den aufgeregten Hummeln nach Worth zu dem Uhrbrook-Hof. Freudig wurden wir von Susanne begrüßt.

Im Frühling erwachen nicht nur Blumen und Bäume, sondern auch die Tiere streckten ihre Köpfe der Frühlingssonne entgegen. Doch bevor wir die Tiere kennen lernen durften, wurden uns die Bauernhofregeln genau erklärt. Damit die Tiere keine Angst bekommen und wir uns nicht verletzen, darf nicht getobt, geschrien und geärgert werden. Wir versprechen zuzuhören und dann fliegen die Hummeln los. Als Erstes gucken wir uns die Kälbchen an. Die sind aber süß. Wir dürfen ins Maul der Kälber fassen. Die Zunge ist ganz rau und es kitzelt. Sogar ein ganz kleines Kälbchen haben wir uns angeschaut, das wurde erst einen Abend vor unserem Besuch geboren. „Susanne, warum sind Mutter und Kälbchen nicht bei den anderen Kühen?“ „Sie müssen sich noch ein bisschen ausruhen, bevor Sie zu den anderen dürfen!“ Wir gehen jetzt zu den anderen Kühen und gönnen Mutter und Kind noch ein bisschen Ruhe. Sogar füttern dürfen wir die Kühe. Da gibt es Heuspaghetti, Silage, Kuh-Müsli, Kartoffeln und als Nachtisch ein Leckerli, das wir den Kühen direkt ins Maul streuten.

Nun brauchten wir Hummeln auch erst mal eine Stärkung. Mit neuer Energie hieß es dann Kuhstall putzen. Als alles sauber war, lernten wir die Hühner kennen. Susanne erklärt uns die unterschiedlichen Rassen und auch hier war anfassen erlaubt. Die Hühner sind ganz warm und wir merken sogar den Herzschlag. Nachdem wir Sie mit Futter versorgt haben, dürfen wir Eier sammeln. Aus 15 Eiern, gab es am nächsten Tag in der KiTa Rührei, das war sehr lecker.

Im Frühling ging es noch mal los, am 3. Mai erwartete Susanne uns bei den Kühen, doch die kennen wir schon, aber wer grunzt hier so? Die zwei kleinen heißen Rüssel und Schwarte und wer mutig ist, darf sogar zu ihnen in den Stall und sie streicheln. Ganz picksig sind die Borsten.

Mit Eimern gewappnet sammeln wir auf der Kuhweide Gras für die Hühner. Auf dem Rückweg warten ganz viele Kuhfladen auf uns. Wir dürfen reintreten, das ist glitschig und macht einen Riesenspaß. Wie gut, dass es Gummistiefel gibt.

Nach einer kleinen Pause geht es in Gruppen eingeteilt zu einem Feld. Jetzt wollen wir Kartoffeln pflanzen. Mit einer Leine ziehen wir eine Linie damit die Kartoffeln nicht kreuz und quer wachsen. Mit einer Schaufel buddeln wir ein Loch und in jedes kommt eine Kartoffel hinein. Nach getaner Arbeit schicken wir der Kartoffel noch gute Wünsche mit auf Ihren Wachstumsweg.

Im Frühsommer erwartet uns eine ganz große Überraschung. Wir fahren Kuh Taxi. Das war lustig und aufregend zugleich.

Es ruckelte und schaukelt so schön. Am Ziel angekommen, ging es auf Entdeckungsreise. Ganz viele Insekten schwebten in der Luft umher. Es roch alles nach Sommer. Doch vor lauter Staunen durften wir das Gras pflücken nicht vergessen. Mit vollen Eimern ging die Reise zurück zum Bauernhof, wir durften uns hinstellen, die Aussicht war herrlich. Auf dem Hof hieß es aussteigen und die Hasen füttern.

Bevor die Arbeit weiterging stärkten wir uns erstmal. Susanne fragte uns wer uns den Honig schenkt? Natürlich wussten alle Hummeln die Antwort. Die süßen Tiere konnten wir im Schaukasten betrachten. Ein Gesumme und Gebrumme. Wir Hummeln summten jetzt mit Wassereimern zu den Enten, die wollten nämlich ein Bad nehmen.

„Susanne, was machen eigentlich unsere Kartoffeln?“ „Na, kommt mit und lasst uns euer Schild anbringen, dann können wir gleich nach ihnen sehen!“ Hauruck, Hauruck und gekennzeichnet sind 71 Kartoffelpflanzen mit dem Symbol der flotten Hummeln! Das war ein toller Tag.

Im September war es endlich wieder soweit. Bewappnet mit Schaufeln und Schubkarren ging es zum Kartoffelfeld. Wir ernten unsere Kartoffeln.

JUCHHU, so viele sind es geworden.

Nun lernten wir die Kartoffeln zu sortieren in Kuh-kartoffeln (grüne Stellen), schlechte Kartoffeln (matschig) und essbare Kartoffeln. Mit den Kuhkartoffeln fütterten wir gleich die Kühe. Die schlechten kamen auf den Kompost und von den guten Kartoffeln kochten wir in der KiTa leckere Kartoffelsuppe.

Im Projekt „die vier Jahreszeiten auf dem Bauernhof“ war unser letzter Besuch im Herbst.

Bei Susanne angekommen, lauschten wir auf Strohballen sitzend der Geschichte „Die Mäuse ernten einen Kürbis.“
Nachdem die Geschichte geendet hatte, gingen wir auf das Kürbisfeld hinaus. So viele verschiedene Kürbisse hatten die Hummeln noch nie gesehen. Einer war schöner und größer als die anderen. Welchen sollte man da wohl mitnehmen? Als wir alles begutachtet hatten, sollten wir durch Schütteln aus Sahne Butter herstellen. Das war gar nicht so einfach und ganz schön anstrengend, bis wir endlich Butter hatten. Auf dem selbstgebackenen Kürbisbrot von Susanne schmeckte die Butter besonders gut. Nach der leckeren.  Stärkung, bastelten wir jeder eine Maus aus einem Zierkürbis die sahen lustig aus.

Zum Abschied und als Dankeschön für die spannende Erlebnisreise auf dem Bauernhof, bekam Susanne einen selbstgestalteten Kalender von den Hummeln.

Nun war es aus und wir Hummeln fuhren traurig nach Haus. Vielen Dank an die Eltern, die uns in jeder Jahreszeit nach Worth gefahren haben, den Kindern für ihre Neugierde auf etwas Neues  und natürlich ein Dankeschön an Susanne, die uns alles mit viel Geduld erklärt hat.

von Marlene Jonas und Sabrina Putzke

Mit viel Gebrumm fliegen die Hummeln mit den Bienen herum

img_0268

Wir beschäftigten uns seit März mit dem Thema „Frühlingswiese und den Lebewesen, die dort leben und sich von den Blumen ernähren“.

Am 6. Mai war es soweit. Auf ging es in den Wald zu den fleißigen Tieren. Wir besuchten die Bienen und ließen uns von Herrn Jennrich alles genau erklären. Wie die Bienen in ihren Stock fliegen, konnten wir bei unserer Ankunft schon sehen. Nachdem wir etwas getrunken hatten, erklärte uns Herr Jennrich anhand von Schautafeln, wie ein Bienenstock aufgebaut ist. Er zeigte uns, woran man die Bienenkönigin erkennt. Sie hat eine bestimmte Färbung auf dem Rücken.

Wir erfuhren, wie die Bienen eine Wabe bauen und dass im Bienenstock immer dieselbe Temperatur sein sollte. Die Bienen sorgen selbst für die Wärme im Bienenstock, indem sie mit ihren Flügeln so schnell schlagen, dass sie Wärme produzieren. So bleibt es immer schön warm in ihrem Haus. Auf Tafeln zeigte uns Herr Jennrich, was die Bienen alles können. Sie sammeln den Nektar, bestäuben die Blumen, bauen sich ihr eigenes Haus, bekommen Kinder und stellen noch leckeren Honig her.
Das konnten wir auch testen. Frau Jennrich hatte nämlich leckere Honigbrote von ihren eigenen Bienen für uns vorbereitet. Hm, das war lecker.

Nachdem wir alle satt und gestärkt waren, durften wir die Bienen aus nächster Nähe betrachten. Wir durften unsere Hand auf die Plastikhülle am Bienenstock legen. So konnten wir spüren, wie warm es bei den Bienen ist.
Dann zog Herr Jennrich sich so an, wie ein Imker arbeitet. Er trug einen Helm, der ein Gitter vor dem Gesicht hatte, damit die Bienen ihn nicht stechen. Aber wir haben ja gelernt, wenn wir die Bienen nicht ärgern, stechen sie uns auch nicht. Es war alles super interessant.

Zum Dankeschön an Herr und Frau Jennrich überreichten die Hummeln noch einen Jasminbusch, damit die Bienen schön weiter fleißig Honig produzieren. Vielen Dank.
Anschließend spielten wir noch ein bisschen im Wald. Um 16.00 Uhr machten wir uns schließlich völlig geschafft auf den Weg zum Futterhausparkplatz. Hier wurden die Kinder abgeholt. Der Ausflug war ein toller Abschluss zu unserem Thema.

Auf geht es zu den Wunderdingern – Die Hummeln auf großer Fahrt

img_0197

Am Mittwoch, den 4 Mai war es soweit. Die Flotten Hummeln machten sich auf dem Schwarzenbeker Bahnhof bereit. Wohin die Reise ging, dass war klar! Zu dem Schmetterlingspark in Friedrichsruh, wie wunderbar.

Bei schönstem Wetter fuhr der Zug los. "Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön". Wir kamen nach einer lustigen Fahrt um 14.00 bei den Schmetterlingen an. Bevor wir die Schmetterlinge und anderen tollen Sachen bestaunen konnten, mussten wir uns erst einmal stärken. Gerade hatten wir uns zum Essen hingesetzt, als uns ein kleiner Schauer überraschte. Nach zwei Minuten war alles wieder gut, die Sonne kam mit frohem Mut.

Wir gingen nun endlich in das Tropenhaus hinein. Dort waren ganz viele Schmetterlinge, große und kleine. Auch andere Tiere haben wir gesehen. Steine die sich bewegen, ach nein das sind ja Schildkröten. Fische und Wachteln waren auch unterwegs. Aber am meisten faszinierte uns die Entwicklung des Schmetterlings. Die Kokons haben wir genau bestaunt. Nachdem wir alles betrachtet hatten, ging es los zum Haus der Bäume. Hier konnten wir die verschiedenen Bäume anfassen, erfuhren wie ein Baum entsteht und was die Ringe über sein Alter verraten. Im Hintergrund hörten wir verschiedene Vögel zwitschern.
Wir brauchten nun erst mal eine kleine Pause und gingen auf den Spielplatz, um etwas zu trinken. Danach tobten wir uns ordentlich aus und hatten jede Menge Spaß. Beim weiteren Spaziergang entdeckten wir im Libellenteich ganz viele kleine Kaulquappen.

Ein Insektenhaus lag auch auf unserem Weg. Jetzt war es Zeit für ein Eis. Das war super lecker. Huch, nun war die Zeit gekommen, wir mussten nach Hause. Oh wie schade. Durch den Wald ging es nach Aumühle zum Bahnhof. Dort angekommen, fuhren wir zurück nach Schwarzenbek. Als um 18.00 Uhr der Zug einfuhr, warteten 22 aufgeregte Eltern auf ihr kleinen Hummeln.

Der Ausflug war sehr schön, doch nun waren wir alle müde und wollten schnell nach Hause gehen.