Unsere Großen kommen in die Schule

Schon seit einigen Wochen ist die Aufregung bei den zukünftigen Schulkindern groß. In den Gruppen wurden gemeinsam mit den Eltern die Abschlussfeste gefeiert. Am Ende der Feier überreichten die Mitarbeiterinnen die selbst gebastelten Schultüten an die Schulkinder und mit lautem „Gesang“ oder mit Instrumenten wurden sie „rausgefegt“. Jetzt konnte für sie ein neuer Lebensabschnitt beginnen.

Doch es gab noch mehr zu erleben. Mit dem Bus fuhren die Schulanfänger in den Wildpark „Schwarze Berge“. Hier gab es für unsere „Großen“ viel zu entdecken. Viel zu schnell war der erlebnisreiche Tag zu Ende und der Beginn in der Schule rückt jeden Tag ein Stückchen näher.

So gab es noch einmal viel Aufregung in der KiTa, als Pastor Schöer am Donnerstag, den 20. Juni 2013 die Schulkinder der Vor- und Nachmittagsgruppen in einer internen Feierstunde gemeinsam mit den kleineren Kindern verabschiedete. Auch bei diesen Feiern stehen die zukünftigen Schulkinder im Mittelpunkt.

Dann war es soweit. Am Vormittag fand die kleine Feier in der Turnhalle und am Nachmittag im Gruppenraum der Murmeltiere statt. Die Räume wurden jeweils feierlich durch ein Kreuz geschmückt, das alle Gruppensymbole der einzelnen Gruppen enthielt.

Zum Abschluss bekamen die Schulkinder von Pastor Schöer den Segen und einen Schutzengel, der sie auf dem Weg in die Schule begleiten soll.

Wir sagen Arivederci, bye-bye, Adieu, Hastalavista, Tschüß und Auf Wiedersehen und wünschen unseren Schulkindern viel Mut, Freude, Neugier und Spaß am Lernen in den Schulen.

von Anja Sommer und Iris Thiede

Forschergeist bei den Kleinen Strolchen

img_0353

Am 1. April erhielten wir von der Abfallwirtschaft aus Elmenhorst eine Komposttonne für den Garten. Für jedes Kind aus der Gruppe der kleinen Strolche gab es ein Malbuch dazu. In dem Malbuch erzählt Paulchen, der Kompostwurm, uns sehr anschaulich wie man einen Kompost anlegt und was dort hineingehört, damit sich Paulchen darin wohl fühlt.

Paulchen, der Regenwurm lebt gern im Kompost und hilft mit, dass guter Mutterboden entstehen kann.

Wir machten uns ans Werk, nachdem wir die Komposttonne auf dem Kindergartengelände aufgestellt hatten. Die Kinder sammelten Äste, Laub und Grass. Jeden Tag brachten zwei Kinder die Abfälle vom Frühstück, die sich dazu eigneten, in die Tonne. Unter Steinen auf dem Außengelände konnten wir Regenwürmer entdecken, die wir auch in unsere Tonne setzten. Die Kinder gaben jedem gefundenen Regenwurm einen Namen, bevor er in der Tonne verschwand.

In der Mitte unseres Projektes kam Frau Zimmer von der AWL, um mit uns das Thema zu vertiefen. Frau Zimmer brachte auch noch frische Komposterde mit. Jetzt wurde der Forschergeist unserer Kinder angesprochen. Die Kinder wurden mit Pinzetten und Lupengläser ausgestattet und erhielten ein Bestimmungsblatt für Tiere, die im Kompost leben.

Mit großem Eifer wurde versucht, ein Tier zu entdecken. Das gelang auch allen Kindern. Die gefundenen Kellerasseln, Regenwürmer und Ameisen wurden in den Lupengläser genau betrachtet. Nun wollen wir überprüfen, ob die Komposterde genug Nährstoffe hat. Dazu pflanzte sich jedes Kind eine Brunkbohne in einen kleinen Blumentopf. Wir hatten diese Pflanze ausgesucht, da sie schnell wächst und die Kinder so zügig ein Ergebnis hatten.

Nach der Pflanzaktion spielte Frau Zimmer ein Abschlussspiel. Ich bringe in den Kompost eine Eierschale. Das nächste Kind wiederholt alles und ergänzt ein weiteres Wort wie z.B., ich bringe in den Kompost eine Eierschale und eine Bananenschale. Und so geht es immer weiter, bis alle Kinder etwas in den Kompost gelegt haben.