Unsere Großen kommen in die Schule

Schon seit einigen Wochen ist die Aufregung bei den zukünftigen Schulkindern groß. In den Gruppen wurden gemeinsam mit den Eltern die Abschlussfeste gefeiert. Am Ende der Feier überreichten die Mitarbeiterinnen die selbst gebastelten Schultüten an die Schulkinder und mit lautem „Gesang“ oder mit Instrumenten wurden sie „rausgefegt“. Jetzt konnte für sie ein neuer Lebensabschnitt beginnen.

Doch es gab noch mehr zu erleben. Mit dem Bus fuhren die Schulanfänger in den Wildpark „Schwarze Berge“. Hier gab es für unsere „Großen“ viel zu entdecken. Viel zu schnell war der erlebnisreiche Tag zu Ende und der Beginn in der Schule rückt jeden Tag ein Stückchen näher.

So gab es noch einmal viel Aufregung in der KiTa, als Pastor Schöer am Donnerstag, den 20. Juni 2013 die Schulkinder der Vor- und Nachmittagsgruppen in einer internen Feierstunde gemeinsam mit den kleineren Kindern verabschiedete. Auch bei diesen Feiern stehen die zukünftigen Schulkinder im Mittelpunkt.

Dann war es soweit. Am Vormittag fand die kleine Feier in der Turnhalle und am Nachmittag im Gruppenraum der Murmeltiere statt. Die Räume wurden jeweils feierlich durch ein Kreuz geschmückt, das alle Gruppensymbole der einzelnen Gruppen enthielt.

Zum Abschluss bekamen die Schulkinder von Pastor Schöer den Segen und einen Schutzengel, der sie auf dem Weg in die Schule begleiten soll.

Wir sagen Arivederci, bye-bye, Adieu, Hastalavista, Tschüß und Auf Wiedersehen und wünschen unseren Schulkindern viel Mut, Freude, Neugier und Spaß am Lernen in den Schulen.

von Anja Sommer und Iris Thiede

„Mit Gott groß werden“ – …

… so heißt das Motto der evangelischen Kindertagesstätten in der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Norddeutschland. Unser Alltag in der KiTa St. Franziskus ist vom religiösen Zusammenleben und der Auseinandersetzung  mit Gott geprägt. Ein Bilderbuch „Mein erstes Kirchenbuch“ war der Anlass, dass sich die Rumpelwichte auf den Weg in ihre Kirche, der „St. Franziskus“-Kirche in Schwarzenbek, machten. Sie wollten wissen, ob alle Dinge, die sie im Bilderbuch gesehen hatten, auch in ihrer Kirche zu finden sind.

Gemeinsam mit der Leiterin Iris Thiede und der Erzieherin Birgit Zierath spazierten die Kinder in Richtung Kirche. An der großen Kirche wartete schon die Küsterin Marianne Gorgon. Sie begrüßte uns alle recht freundlich und lud uns zu einem Spaziergang durch die Kirche ein.

In der Kirche entdecken die Kinder manches Spannende, Erstaunliche und auch Wissenswerte. Es ist eine besondere Herausforderung eine wirkliche Begegnung zwischen Kindern und Kirchenraum zu ermöglichen und behutsam zu begleiten.

Als erstes öffnete die Küsterin die große Kirchentür, wo die Klinke in Brusthöhe am Griff zu fassen ist. Im kühlen, lichtdurchfluteten Eingangsbereich herrschte plötzlich Stille.

Die Rumpelwichte setzten sich vorne in die Kirchenbänke und hatten viele Fragen an Frau Gorgon. Einfühlsam und kindgerecht beantwortete sie die Fragen und erläuterte   die Bedeutung und den Umgang mit den christlichen Symbolen. Alle Kinder hörten aufmerksam zu. Frau Gorgon erzählte vom Taufbecken, der Kanzel, vom Altar, der Bibel, der Bedeutung der Kerzen, den Glocken, der Orgel mit dem großen Blasebalg. Dies alles war sehr faszinierend für die Kinder.

Plötzlich erklangen die Kirchenglocken. Alle hörten gespannt zu, wie oft sie schlugen. Die älteren Kinder zählten die Schläge mit. Die Küsterin bot uns einen Besuch der Kirchenglocken an. Einige Kinder waren begeistert und wollten sie sofort sehen. So erlebten die Rumpelwichte auch den Glockenturm. Die Treppe nach oben war sehr steil. Einige Kinder staunten, wie viele Stufen sie gehen mussten, um die Glocken zusehen. Oben angekommen, staunten die Kinder über die Größe der Glocken.

Nach der Besichtigung der Kirche bedankten wir uns freundlich bei Frau Gorgon für die spannende und interessante Kirchenführung. Sie wünschte uns einen guten Rückweg und bedankte sich bei allen für die Aufmerksamkeit. Bestimmt werden wir sie bei unserem nächsten Gottesdienst wiedersehen.

Auf dem Rückweg zur KiTa erzählten alle Kinder begeistert vom Besuch in der St. Franziskus-Kirche. Im Stuhlkreis und anhand der vielen Bilder wurde das Erlebte noch einmal gefestigt.

von Birgit Zierath

Rumpelwichte Abschlussfest

Plötzlich war das KiTa-Jahr vergangen und das Abschlussfest stand vor der Tür. Am Nachmittag des 1. Junis versammelten sich die Rumpelwichte gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und der FSJlerin in der Turnhalle, um die Eltern mit dem Theaterstück „Emmas Traum“ auf das Fest einzustimmen.

Passend zum Thema handelte das Stück von der kleinen Emma, die sich eines Morgens heimlich aus dem Haus ihrer Eltern schleicht, um zum Flughafen zu fahren.

Die sorgfältigen Proben in den vergangenen Wochen und das liebevoll gestaltete Bühnenbild, sorgten für eine gelungene Aufführung und stolze Eltern.

Auch wenn das bunte Buffet bereits frohlockte, mussten sich die Rumpelwichte noch ein wenig gedulden, schließlich sollten heute noch die Schulkinder verabschiedet werden. Fünf Kinder werden ab dem Sommer die Schule besuchen und ein Rumpelwicht wird zu den Löwenzähnen wechseln. Aufgeregt und voller Spannung warteten die Kinder auf ihre große, von den Eltern liebevoll gestaltete Schultüte. Zur Erinnerung an die schöne Zeit, die die Rumpelwichte miteinander verbracht haben, gab es eine Kette mit einem Holzkreuz in dem ein Engel ausgeschnitten war.

Auch  die FSJlerin Ida hatte heute ihren letzten Tag bei den Rumpelwichten und wurde mit vielen Blumen, Geschenken und einem Erinnerungsbuch von den Kindern verabschiedet.

Endlich war das Buffet eröffnet und alle Kinder und Eltern konnten sich über die Leckereien hermachen. Die Zeit verging wie im Flug und schon war das schöne Fest zu Ende.

von Gabriele Radmann

Die Rumpelwichte gehen auf Reisen

Die 15 Kinder der Rumpelwichte beschäftigten sich nun bereits seit einiger Zeit mit allen Fahrzeugen, die man nutzen kann, um auf Reisen zu gehen. Dazu gehörte nicht nur das Auto, die Eisenbahn, ein Passagierschiff oder eine Fähre, sondern auch das modernste, größte und vor allem schnellste Verkehrsmittel der Welt, das Flugzeug.

Doch nur von den riesigen Metallkolossen und dem geschäftigen Treiben auf dem Flughafen zu hören, war den Rumpelwichten viel zu langweilig. Am 14. Mai 2012 machte sich die Gruppe gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Gabi Radmann, Birgit Zierath  und der FSJlerin Ida Markowitsch auf den Weg nach Hamburg zum Flughafen Fuhlsbüttel.

Pünktlich um 09:00 Uhr traf die Regionalbahn nach Hamburg Hauptbahnhof in Schwarzenbek ein. Nachdem alle Rumpelwichte, samt Proviant eingestiegen waren, setze sich der Zug in Bewegung.

Durch einen kleinen Sprint am Hauptbahnhof gelangten glücklicherweise alle in den vorderen Teil der S-Bahn, denn nur dieser würde bis zum Flughafen durchfahren.

Bereits der Weg war das Ziel, denn schon die Bahnfahrt begeisterte die Rumpelwichte sehr.

20 Minuten später betrat die Gruppe dann endlich den Flughafen. Das riesige Gebäude mit seinem glänzenden Fussboden, die vielen Menschen mit bunten Taschen und Koffern, die verschiedenen Geschäfte, in denen es all das zu kaufen gab, was ein Rumpelwicht-Herz begehrt, brachten die Kinder zum Staunen.

Das eigentliche Ziel, die Aussichtsterrasse, bot an diesem sonnigen Tag einen herrlichen Blick über das Flughafengelände. Busse, die die Passagiere zu ihren Flugzeugen brachten, kleine Autos mit vielen Koffern auf ihren Anhängern, die Gangways in denen man die Fluggäste ein- und aussteigen sah. All das war spannend zu beobachten.

Doch wie gebannt waren die Rumpelwichte erst, als das Dröhnen von Turbinen darauf hindeutete, dass nun gleich ein Flugzeug abheben würde.

Nachdem die Gruppe das Start- und Landeschauspiel einige Mal beobachtet hatte, konnten die Kinder sich nun endlich ihrem Frühstück widmen, selbstverständlich stets mit einem Auge auf der Rollbahn.

Zwei Stunden später machten sich die Rumpelwichte, erschöpft von den vielen Eindrücken, auf den Rückweg und erreichten pünktlich den Brückenspielplatz in Schwarzenbek, wo sie ihren Ausflug ausklingen ließen.

von Ida Markowitsch

Rumpelwichte besuchen „Gut Lanken“ bei Schwarzenbek

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Bei herbstlich schönem Wetter wanderten die Rumpelwichte am Dienstag, 25. Oktober 2011 zum “Gut Lanken“. Alle Kinder wurden pünktlich um 8.30 Uhr zum Treffpunkt von ihren Eltern gefahren. Die Kinder und die Erzieherinnen waren bester Laune und sehr gespannt, was der Tag so bringt.

Auf dem Weg zum “Gut“ erlebten die Kinder viele Neuigkeiten. Es fuhren große Traktoren mit ihren vollgefüllten Hängern ständig an uns vorbei. Wir blieben voller Staunen stehen, um die Größe dieser Fahrzeuge zu bewundern. So riesige Traktoren sehen die Kinder in der KiTa nicht. Von den Erzieherinnen erfuhren die Kinder, warum diese Maschinen ständig hin -und herfahren.

Endlich am “Gut” angekommen, kamen zwei freundliche Männer, Philipp und Hauke, auf uns zu und begrüßten uns mit einem lachendem „Guten Morgen“! Die Kinder erwiderten diese Freundlichkeit und konnten sich vor Spannung kaum zurück halten.

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