Die kleinen Strolche erobern den Schweriner Zoo!

Pünktlich um 9.00 Uhr holte uns am 3. Mai der Bus von der KiTa ab. Bei strahlendem Sonnenschein waren wir eine Stunde später auch schon im Schweriner Zoo. Als erstes suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen, um uns mit einem guten Frühstück zu stärken. Aber dann gab es kein Halten mehr. Die ersten Tiere, die wir  von einem Hochstand aus sahen, waren die Giraffen. Bei den Wildhunden wussten einige Kinder, dass sie aus Afrika kommen, da sie diese aus dem Dschungelbuch kannten. Weiter ging es zu anderen sehr imposanten Giganten, wie den Nashörnern, den Bären und den Tigern. Neben dem Beobachten kam die Bewegung und der Spaß nicht zu kurz, da verschiedene Spiel- und Klettergeräte auf dem Rundgang aufgebaut waren. Ein großes Nest bei den Eulen lud zum Einsteigen ein, um sich mal wie ein Vogel zu fühlen. Die Zeit verging wie im Flug und gegen 13.00 Uhr meldeten sich der Hunger und der Durst wieder. Dafür waren wir von allen Familien gut ausgestattet mit einem leckeren Picknick, das nun genussvoll verspeist wurde. Nach neuerlicher Stärkung und Toilettengang sollten nun auch noch die anderen Tiere erforscht werden. Als wir bei den Affen vorbeikamen glaubten diese, dass sie uns eine Vorstellung geben müssten. Je mehr wir applaudierten umso mehr Turnkunststücke zeigten sie uns.

Danach ging es ab in den Streichelbereich. Die Kinder verteilten großzügig das Tierfutter an die Ziegen und nicht nur die Tiere vollbrachten dort im Gehege Luftsprünge. Die kleinen Hausschweine tobten und spielten bald so wie die Kinder. Doch zum Schluss rümpften bald alle ihre Nasen, bei so einer Duftwolke. Die Erdmännchen waren die Lieblinge der Kinder. Sie tobten und trollten durch ihr Gehege und beobachteten die Kinder.

Nun wurde uns in einem Durchgang etwas mulmig, denn es war das Brüllen eines Löwen zu hören. An dem Gehege konnten wir lesen, dass der Löwe sehr krank ist und deshalb seine Mähne nicht mehr so prächtig ist und er im Gesicht braune Stellen hat. Die Kinder glaubten auch zu sehen, dass er sehr traurig ausschaut.

Wie so oft kommt das Beste zum Schluss. Wir kamen genau zur richtigen Zeit bei unseren Freunden den Pinguinen zur Fütterung an. Im Januar/ Februar hatten wir in der Gruppe das Thema „Pinguine“ mit großer Begeisterung vonseiten der Kinder aus besprochen. Wir hatten auch das Glück, ein neugeborenes Pinguinküken zu sehen. Es war sehr interessant zu erfahren, dass diese Humboldtpinguine nicht in Eis und Schnee leben, so wie die Pinguine, die wir kennen gelernt hatten. Der Tierpfleger staunte nicht schlecht, dass die kleinen Strolche auf einige seiner Fragen eine richtige Antwort geben konnten wie z.B., das der Pinguin zwar ein Vogel ist, aber seine Flügel wie Flossen benutzt. Nachdem die Pinguine uns noch bewiesen hatten, dass sie sehr gute Schwimmer und Taucher sind, mussten wir uns beeilen, um zum Bus zu kommen.

Nach so einem aufregenden Tag nutzten einige Kinder die Heimfahrt zu einem kleinen Nickerchen und andere hörten gar nicht auf zu reden. Ein schöner Tag neigte sich dem Ende zu.

von Christa Siegemund

Kleine Strolche als Zoo-Experten in Krüzen

Am 10. Mai machten sich die kleinen Strolche um 8.00 Uhr in Fahrgemeinschaften auf zum Tierpark Krüzen.

Wir brachten schon einiges an Wissen mit, da wir das Thema Zootiere in der KiTa in diesem Monat schon bearbeitet hatten. Uns erwartete am Eingang eine toll bemalte Hauswand die alle Tiere zeigte, auf die wir uns schon freuen durften.

Wir hatten das Glück in zwei Gruppen durch den Park gehen zu können. So hatten die Kinder viel Platz und Ruhe, um sich die Tiere anzuschauen. Nun konnte unsere Zoo-Rallye beginnen. Die Kinder erhielten Beobachtungsaufgaben an den Gehegen, wie z.B. das Fell des Tieres zu beschreiben oder die Besonderheiten des Tieres zuerkennen oder beim Känguru, dass es sein Kind in einem Beutel trägt. Da man dort fast alle Tiere füttert durfte, war das ein großer Spaß für die Kinder, sowie  auch eine große Mutprobe. In der KiTa wurde vorher das Füttern mit Gummibärchen und einem Freund zusammen geprobt. Doch mit einem Tier vor sich, war es dann doch ganz anders.

Einige Tiere hatten Nachwuchs bekommen, wie die Pferde, die Kamele, die Kängurus und die Wildschweine. Die 12 Frischlinge tobten wild herum und konnten mit einer KiTa-Gruppe verglichen werden.

Die Informationstafeln waren so angelegt, dass die Kinder sich selbstständig informieren konnten. So  konnten sie z.B. die Nahrung der Tiere anhand von Zeichnungen ablesen.

Ein leckeres Picknick durfte natürlich nicht fehlen. Liebevoll war es von den Eltern zusammengestellt worden. Der große Spielplatz mit Schaukeln und verschiedenen Drehspielgeräten, auf denen mehre Kinder sitzen konnten lud am Nachmittag zum Spielen ein.

In das Kaninchengehege durften die Kinder reinklettern, um die Tiere zu füttern und zu streicheln. Einige Kinder wollten gar nicht mehr rauskommen und verbrachten bald eine Stunde darin. Auch lag das Streichelgehege für die Ziegen gleich neben dem Spielplatz, so dass immer mal wieder einige Kinder hingehen konnten.

Ein großer Spaß für alle war die Fahrt mit dem Tierparkzug, mit dem wir noch einmal zum Abschluss durch den Park fahren durften. Um 15.30 Uhr ging es müde und geschafft zum Ausgang, wo die Eltern schon auf uns warteten.

Am nächsten Tag in der Gruppe durften die Kinder noch einmal zeigen, ob sie es verdient hatten sich jetzt Zoo-Experte zu nennen. Sie mussten Fragen zu den gesehenen Tieren beantworten. „Warum nennt man eine Affenrasse Hutaffe?“ Ein sehr merkwürdiges Tier war aus zehn verschiedenen Tieren zusammengesetzt. Die Kinder sollten nun herausbekommen, welche Tiere sich darin versteckt hatten. Ein Tier- Kimspiel rundete die Prüfung ab. Am Ende des Tages erhielten alle kleinen Strolche verdient einen Zoo-Experten-Orden.

von Christa Siegemund