Tiger-Ausflug zum Wichtel Tomte Tummetott

„Nun ist es Nacht. Der alte Bauernhof schläft. Es schlafen alle, die dort wohnen. Der Bauernhof liegt tief im Walde. Vor langer Zeit kam ein Mann in den Wald und rodete ihn und baute dort ein Haus. Wer es war, weiß niemand mehr. Die Sterne funkeln am Himmel, der Schnee leuchtet weiß, es ist bitterkalt. In einer solchen Nacht geben die Menschen Acht, dass das Feuer im Herd nicht erlischt. Auf dem einsamen, alten Hof schlafen jetzt alle, alle außer einem… Tomte Tummetott.”

Genau diese Geschichte erzählt uns die Bäuerin Nadja beim Ausflug der Tigergruppe auf einen Bauernhof mit Namen HokusKoop Huus in Lüchow.  Die Tiger feierten dieses Jahr die Weihnachtsfeier mal auswärts. Alle zusammen fahren wir mit Autos nach Lüchow in der Nähe von Sandesneben und werden dort freundlichst begrüßt. Nachdem alle Kinder mit Windlichtern versorgt sind, geht es auf den Strohboden und dort erzählt Nadja dann die Geschichte von Tomte, der so viele Spuren hinterläßt, den Menschen auf dem Hof hilft aber nie gefunden wird.  In eisigen Winternächten verlässt er sein Versteck, um über die schlafenden Menschen und Tiere zu wachen, die sehnsüchtig vom Sommer, von der Weide, vom Gras und vom Klee träumen. Um ihnen Mut zu machen, raunt Tomte den Hofbewohnern Wichtelworte zu: “Viele Winter und viele Sommer sah ich kommen und gehn. Geduld nur, Geduld! Der Frühling ist nah. „Niemand hat Tomte je gesehen, doch alle wissen, dass es ihn gibt, denn er hinterlässt Fußspuren im Schnee.

Genau diese Spuren sollen die Kinder nun finden. Neben Fußspuren hat der Tomte auch Strohhalme hinterlassen, denn er bringt den Tieren auch heimlich Futter. Die Kinder machen sich im Dunkeln mit ihren Lampen auf den Weg. Es geht über die Koppel zu den Schafen, zu den Schweinen, zu den Häschen und Hühnern. Und zuletzt dürfen auch die Pferde nicht fehlen. Es werden viele Strohhalme gefunden, doch immer ist der Wichtel schon wieder weg. Trotzdem raunen auch die Kinder zusammen mit Nadja den Tieren Wichtelworte zu. Aber auch bei den Pferden Lou und Fritz wird kein Tomte gefunden. Nun dürfen alle Kinder ein wenig Milch in eine Schale für die Katze gießen. Dann geht es zum Heu- und Strohlager, doch auch da sehen die Kinder zwar die Spuren von Tomte, doch er zeigt sich nicht. Wieder zurück an der Stelle, wo die Schale mit der Milch war, müssen wir alle feststellen, die Schale ist weg! Auch hier war Tomte wieder schneller als die kleinen Tiger.

Dann bekommen die Kinder eine  kleine Aufgabe. Sie sollen genau wie Tomte im Winter für die Tiere sorgen. Aus einem Korb mit Weizenkörnern, darf sich jedes Tigerkind ein kleines Filzsäckchen füllen. Damit sollen dann im Winter die Vögel gefüttert werden. Diese Aufgabe erfüllen alle kleinen Tiger mit Bravour. Danach ist die Suche beendet und die Tiger, mittlerweile schon ganz schön k.o., lassen sich glücklich von ihren Eltern und Erzieherinnen nach Hause fahren.

Vielen Dank, Tomte und Nadja, für die schöne Zeit bei Euch!

von Maike Hantusch

Unsere Großen kommen in die Schule

Schon seit einigen Wochen ist die Aufregung bei den zukünftigen Schulkindern groß. In den Gruppen wurden gemeinsam mit den Eltern die Abschlussfeste gefeiert. Am Ende der Feier überreichten die Mitarbeiterinnen die selbst gebastelten Schultüten an die Schulkinder und mit lautem „Gesang“ oder mit Instrumenten wurden sie „rausgefegt“. Jetzt konnte für sie ein neuer Lebensabschnitt beginnen.

Doch es gab noch mehr zu erleben. Mit dem Bus fuhren die Schulanfänger in den Wildpark „Schwarze Berge“. Hier gab es für unsere „Großen“ viel zu entdecken. Viel zu schnell war der erlebnisreiche Tag zu Ende und der Beginn in der Schule rückt jeden Tag ein Stückchen näher.

So gab es noch einmal viel Aufregung in der KiTa, als Pastor Schöer am Donnerstag, den 20. Juni 2013 die Schulkinder der Vor- und Nachmittagsgruppen in einer internen Feierstunde gemeinsam mit den kleineren Kindern verabschiedete. Auch bei diesen Feiern stehen die zukünftigen Schulkinder im Mittelpunkt.

Dann war es soweit. Am Vormittag fand die kleine Feier in der Turnhalle und am Nachmittag im Gruppenraum der Murmeltiere statt. Die Räume wurden jeweils feierlich durch ein Kreuz geschmückt, das alle Gruppensymbole der einzelnen Gruppen enthielt.

Zum Abschluss bekamen die Schulkinder von Pastor Schöer den Segen und einen Schutzengel, der sie auf dem Weg in die Schule begleiten soll.

Wir sagen Arivederci, bye-bye, Adieu, Hastalavista, Tschüß und Auf Wiedersehen und wünschen unseren Schulkindern viel Mut, Freude, Neugier und Spaß am Lernen in den Schulen.

von Anja Sommer und Iris Thiede

Ausflug in den Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf-Hanstedt

Am 9. Mai 2012 starteten  die Tiger und Delfine zu ihrem Ausflug in den Wildpark Lüneburger Heide.

Nachdem sich alle Kinder in ihrer Gruppe eingefunden und von ihren Eltern verabschiedet hatten, gingen sie zusammen vor die KiTa und warteten ungeduldig  auf den Bus.

Pünktlich um  8.30 Uhr kam der große Reisebus um die Ecke. Schnell wurden die Plätze verteilt, das Gepäck verstaut, die Kinder angeschnallt und dann ging es singend und lachend los. Alle 10 Min. kam aus irgendeiner Ecke die Frage: „Sind wir schon da?“ „Wie lange noch?“

Und dann waren wir endlich da. Nun die Kinder wieder abschnallen, Jacken anziehen, Rucksäcke verteilen und aufsetzen, in Zweierreihen anstellen und  zum Kassenhäuschen. Dort wurden wir schon von einem sprechenden Bären begrüßt, der den Kindern die Wartezeit an der Kasse verkürzte.

Endlich im Park angekommen wurde erst einmal bei dem Spielplatz gefrühstückt. Am liebsten hätten die Kinder gleich den Spielplatz erkundet, aber . . . . der musste warten bis zum Schluss.

Nach dem Frühstück ging es los Richtung Reptilienhaus. Dort waren viele Reptilien die die Kinder begeisterten. Aber am besten fanden viele die Piranhas.

Weiter ging es zu den Ziegen. Dort hatten wir so unsere Schwierigkeiten. Erst einmal die Kinder hinein zu bekommen, ohne dass die Ziegen hinaus kommen und dann die Kinder wieder hinaus zu bekommen, ohne dass die Ziegen heraus kommen. Gott sei Dank hatte eine Frau den rettenden Einfall und lockte die Ziegen mit Futter weg. Sonst würden wir wohl heute noch da stehen.

Vorbei an vielen Tieren ging es weiter durch den Park. Die Rehe wollten uns so gar nicht ohne Wegezoll durchlassen und ließen sich zum Vergnügen vieler Kinder streicheln.  Bei den Waschbären, Polarfüchsen und Marderhunden hielten sich viele Kinder die Nase zu. „Ihhhhh das stinkt.“ Aber Die Tiere waren so putzig, dass das schnell zur Nebensache wurde. Es gab viel zu lernen, zu staunen, zu sehen und anzufassen.

Nachdem wir wieder am Spielplatz angekommen waren – „Nein, es geht noch nicht auf den Spielplatz“ – gab es für jeden zur Stärkung Pommes.

Und dann war es endlich soweit, die Kinder durften auf den Spielplatz und hatten Zeit zum Toben, Laufen und Spielen.

Um drei Uhr ging es zurück zum Bus. Die Rückfahrt war wesentlich leiser, da einige Kinder schnell eingeschlafen sind und auch die Großen waren viel leiser. Kaputt und zufrieden sind wir um 16.00 Uhr wieder an der KiTa angekommen, wo die Eltern schon auf ihre Kinder warteten.

von Susanne Schönrock

Tigerkinder und die Haustiere

p1000967

Im Zeitraum von Mitte August bis Mitte September hat sich die Tiegergruppe mit dem Thema Haustiere beschäftigt.

Da boten sich jede Menge Ausflüge an, um den Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren praktisch näherzubrigen.

Der erste Ausflug in dieser Zeit führte die Tigerkinder und ihre drei Betreuerinnen in das Futterhaus an der Hamburgerstraße, dort gab es viel zu entdecken. Denn im Futterhaus gibt es schließlich nicht nur Futter, Käfige und Leinen, sondern auch Haustiere selbst. Besonders spannend zu beobachten waren Reptilen, wie Schlangen und Echsen, den meisten Spaß hatten die Tigerkinder bei den fidelen Mäuse, die in ihren Laufrädern tobten. Nachdem auch die bunten Zierfische bewundert wurden, machten sich die Tiger mit vielen neuen Eindrücken auf den Weg zum Tierheim, dort erwartete man sie bereits.

„Tigerkinder und die Haustiere“ weiterlesen